Külföldi egyházi levéltári hírek

Neuer VÖA-Vorstand

Archiv des Schottenstifts -

Bei der diesjährigen Generalversammlung des Verbands Österreichischer Archivarinnen und Archivare (VÖA) fand auch die Neuwahl des Vorstands statt. Neue Präsidentin des Verbands ist Karin Sperl vom Burgenländschen Landesarchiv. Stiftsarchivar Maximilian Alexander Trofaier wurde wie bereits in der zu Ende gegangenen Periode erneut in den Vorstand gewählt und bekleidet dort nun zudem das Amt des stellvertretenden Kassiers.

Ein Brief der Weltreisenden Ida Pfeiffer

Archiv des Schottenstifts -

Anlässlich ihres Geburts- und Todestages im Oktober werfen wir einen Blick auf ein autographes Schreiben der berühmten Wiener Weltreisenden Ida Pfeiffer (14. Oktober 1797 – 27. Oktober 1858), welches sich im Stiftsarchiv erhalten hat (Scr. 206 Nr. 37).

In dem Brief aus dem Jahr 1850 wendet sich Pfeiffer an den Kustos der naturhistorischen Sammlung des Schottengymnasiums, P. Ferdinand Breunig. Ihre erste Weltreise nach Südamerika, China, Ostindien, Persien und Kleinasien lag zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Jahre zurück und sie befand sich gerade in der Planung ihrer zweiten Weltreise, zu der sie 1851 aufbrechen sollte. Von ihren Reisen brachte Pfeiffer einige tausend Naturalien aus aller Welt mit nach Wien, die sie den europäischen Museen zum Kauf anbot. In diesem Zusammenhang steht auch der vorliegede Brief: Sie bittet darin den Adressaten, mit dem Abt abzuklären, ob das Schottenstift am Kauf von Objekten interessiert sei, die P. Ferdinand zusammen mit einem nicht namentlich genannten „Professor“ bereits einige Zeit zuvor bei ihr besichtigt habe.

Tatsächlich war man seit 1848 bemüht, die naturhistorische Sammlung des Gymnasiums, ausgehend von einem kleinen Grundstock an Objekten, kontinuierlich durch Ankäufe und Schenkungen auszubauen.1 1850 bot sich offensichtlich eine hervorragende Gelegenheit, weitere seltene Naturalien anzuschaffen. Ob im Anschluss an die Korrespondenz mit Ida Pfeiffer ein Kauf tatsächlich zustande kam, wissen wir aber leider nicht. Es ist jedenfalls durchaus möglich, dass einige der Objekte, die heute im Naturgeschichtlichen Kabinett des Museums im Schottenstift ausgestellt sind, im Gepäck von Ida Pfeiffer ihren Weg nach Wien gefunden haben.

  1. Martin Czernin, Das Naturgeschichtliche Kabinett, in: Museum im Schottenstift. Kunstsammlung der Benediktinerabtei Unserer Lieben Frau zu den Schotten in Wien, hg. von dems. (Wien 2009) 28–33.

Welcome to the Zgodovinski arhiv Ljubljana!

International Centre for Archival Research (ICARUS) -

We are happy to welcome the Zgodovinski arhiv Ljubljana to our ICARUS network! The Zgodovinski arhiv Ljubljana (Historical Archives of Ljubljana) is responsible for documenting the history of the city of Ljubljana and its surroundings. The archive also holds the collections of Kranj, Novo mesto, Škofja Loka and Idrija.

Salzburger Domschatz von Motten befallen

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Die jahrhundertalten und wertvollen Messgewänder im Salzburger Dom sind von Motten bedroht. Mesner entdeckten bereits zahlreiche beschädigte liturgische Textilien. Damit sich der Mottenbefall nicht noch mehr ausbreitet, werden die Gewänder übersiedelt.Bei den von Motten befallenen Schätzen handelt es sich um kostbare Messgewänder, Kelchtücher und Kopfbedeckungen zum Teil älter als 400 Jahre alt. Diese liturgischen Textilien wurden in der Schatzkammer des Salzburger Doms aufbewahrt.Der größte Kirchenschatz-Europas ist von Mottenbefall betroffen.

Wie mache ich eine Bibliographie?

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Wer etwas über Geschichte und Kultur eines Kloster wissen will - und zwar mehr, als auf Wikipedia steht - der greift zu einem Buch. Aber über zahlreiche Klöster und Ordensgemeinschaften ist schon so viel geschrieben worden, dass es nicht leicht ist, das Buch zu finden, dass am besten die gesuchten Informationen liefert. Es ist daher besonders hilfreich, wenn ein Kloster oder ein Orden eine Liste aller Bücher und Artikel veröffentlicht, die über seine Geschichte geschrieben worden ist, sodass man schnell findet, was man sucht.

Kategorien: Nachrichten aus den OrdenAus Archiven, Bibliotheken und SammlungenOrdensgeschichte

Historische Schulbibliotheken sind wertvolles Kulturgut

Gymnasialbibliotheken und -archive -

Ältestes Exlibris der Christianeums-Bibliothek (18. Jh.)

Der Schiffsbarbier Friedrich Martens schrieb 1671 seine Reise nach Grönland und Spitzbergen auf, versehen mit nach der Natur gefertigten Federzeichnungen, darunter auch solche von Walen und Seehunden, seinerzeit ungeheuerlichen Geschöpfen. Die Schrift wurde umgehend gedruckt und bestimmte bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts  für die Gelehrten und Forscher das Bild der Arktis. Martens verfasste auch eine „Hispanische Reise Beschreibung  Anno 1671“, ebenfalls versehen mit Zeichnungen von Meer, Landsilhouetten, Flora und Fauna. Die „Allgemeine Deutsche Biographie“ kennt diese Schrift nicht. Das erstaunt nicht insofern, als das Manuskript von 1671 erst 1925 ein erstes und einziges Mal – in einer geringen Auflage und in einer ins aktuelle Deutsch übertragenen Fassung – gedruckt wurde, und zwar von Wilhelm Junk, Verleger in Berlin, Insektenkenner und Antiquar Ernst Jüngers; Junk nahm sich 1942 im Exil das Leben. Die Handschrift, in barockem Deutsch verfasst, wurde wiederum vergessen. Eingebunden in das reich mit Blattgold und Malereien verzierte mittelalterliche Foliofragment einer Chorhandschrift auf Pergament, lagert sie im Tresor der historischen Gymnasialbibliothek des Christianeums in Hamburg-Altona, der sie durch den Gelehrten Johann Peter Kohl (1668-1778) im Rahmen seiner Schenkung, dem Donum Kohlianum, 1768 übereignet worden war. Das originale, in barocker Sprache verfasste Manuskript hat – außer seinem  Autor Martens, dem Vorbesitzer, der ihr vermutlich den wertvollen Einband verpasste, den  Bibliothekaren der Anstalt und 1925 Wilhelm Junk nebst einem mit ihm arbeitenden Professor Reh vom Hamburger Zoologischen Museum – bislang wohl kaum jemand gelesen.

Das Christianeum, gegründet 1738 als Gymnasium academicum, hält eine Lehrerbibliothek von ca. 29 000 Bänden, davon ca. 22 000 Bände  Altbestand. Die Bibliothek hat einen wissenschaftlichen Sammlungscharakter; die Bestände werden seit 1850 in Form einer systematischen Präsenzaufstellung erfasst und sind integraler Bestandteil der Hamburger Anstalt seit ihrer Gründung in der hoheitlich dänischen Stadt Altona.

Der erste Bibliothekar des Christianeums war Georg Matern de Cilano (1696-1773), der sein Amt von 1743 bis zu seinem Tode ausübte; bis auf den heutigen Tag obliegt die Leitung der Lehrerbibliothek einem Mitglied des Kollegiums. Im 18. Jahrhundert wurde die Bibliothek  durch drei Buchsammlungen Altonaer Bürger erweitert, deren wertvollste  das bereits erwähnte Donum Kohlianum von 1768 war, denn es enthielt nicht nur zahlreiche Handschriften,  Inkunabeln und seltenen Drucke, sondern auch zwei mittelalterliche Kodizes aus dem 14. Jahrhundert: die mit reicher Buchmalerei ausgestatteten italienischen Handschriften von Dantes Comedia (Codex Altonensis) und Boccacios Il Filostrato (Codex Christianei).  Eine  Schenkung des dänischen Königs Friedrichs IV. (1768-1839) bescherte der Bibliothek die kolorierte Ausgabe der seltenen Flora Danica, der allerdings der letzte Band fehlt: nach dem deutsch-dänischen Krieg war die Freundschaft der Dänen zum nunmehr preußischen Altona 1864 erkennbar abgekühlt. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor die Bibliothek des Christaneums geschätzte 10.000 Bände an die zerbombte Hamburger Staatsbibliothek – darunter auch Teile des 2005 rekonstruierten Donum Kohlianum -, deren Provenienz seit nunmehr einigen Jahren sukkzessive im Katalog der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek nachgewiesen wird.

Historische Gymnasialbibliotheken bergen unschätzbares Kulturgut und bilden als Sammlungen die Geschichte ihrer Anstalten ab. Sie sind gleichwohl, sofern sie nicht längst zergliedert wurden in große öffentliche Bibliotheken oder auch über den Handel verscherbelt worden sind, aus vielerlei Gründen heute gefährdet, insbesondere durch unsachgemäße Aufstellung, mangelnde Pflege seitens der Verwaltungsbesitzerin, d.h. der jeweilig zuständigen staatlichen Behörde, und durch die Ignoranz einer Schulöffentlichkeit. Heranwachsende, ihre Eltern und Lehrer, behördliche Sachbearbeiter, Abteilungsleiter, ministeriale Staatssekretäre und Senatskanzleien haben durchweg keine Vorstellung davon, welch wertvolles Kulturgut sie in ihren traditionsreichen Bildungsanstalten, den Gymnasien, besitzen. Die historischen Buchsammlungen in den Schulen überleben durch die Öffentlichkeit, also traditionell durch Austellungen, nicht durch die naturgemäß wenigen wissenschaftlichen Fachbenutzer oder durch die gelegentlich interessierten Schüler und Lehrer, die sie schätzen.

Brief von Leibniz in der Christianeums-Bibliothek (1716)

Von der Öffentlichkeit beachtete Ausstellungsorte sind heute indes nicht mehr vorrangig die Foyers der Staatsbibliotheken oder die Sonderkabinette der Museen, sondern der vorzüglich wahrgenommene Ort ist das Internet mit seinen Datenbanken für Digitalisate. Digitalisierungen und Datenbanken kosten aber Geld, und eben dies hat die öffentliche Hand des Staates für dessen Kulturgut ersten Ranges in den Gymnasien nicht auf der Rechnung.

Editorische Notiz

Erstmals veröffentlicht am 07/12/2010  im damals neuen Blog AG Frühe Neuzeit (AGFN) des Historikerverbands. Das Blog wurde ein Jahr später geschlossen, fand aber eine Heimstatt bei hypotheses.org als Frühneuzeit-Blog der RWTH .

Gesamtbibliographie zum Schottenstift

Archiv des Schottenstifts -

Lange wurde daran gearbeitet, nun konnte endlich ein (Zwischen-)Ergebnis veröffentlicht werden: Auf der Website des Schottenstifts kann seit Kurzem eine Gesamtbibliographie zum Kloster heruntergeladen werden:

Gesamtbibliographie zum Wiener Schottenstift, zusammengestellt von Maximilian Alexander Trofaier (Wien 2017).

Selbst die bisher umfangreichsten Bibliographien, etwa jene in der Germania Benedictina, konnten relevante Publikationen nur im Ansatz erfassen; zudem mangelt es ihnen häufig an einer übersichtlichen Struktur. Die nun vorliegende Gesamtbibliographie ist daher der Versuch einer Dokumentation aller auf das Schottenstift oder seine Einrichtungen und Werke bezogenen Publikationen.

Die Struktur der Bibliographie erscheint dabei verdoppelt: Im ersten Abschnitt werden Veröffentlichungen genannt, die sich vorrangig mit den verschiedenen Aspekten des Schottenstifts beschäftigen. Darin enthalten sind Unterabschnitte zu Überblicks- und Einzeldarstellungen zur allgemeinen Stiftsgeschichte, zur Schottenkirche und Schottenpfarre, zu den Besitzungen des Klosters, zu Schule und Unterricht, zu den Sammlungen des Klosters, zu den inkorporierten Pfarren sowie zu Äbten und Konventualen. Hingegen sind unter „Allgemeine Literatur“ solche Publikationen aufgeführt, die sich prinzipiell mit anderen Themen beschäftigen und das Schottenstift lediglich erwähnen bzw. am Rande berühren. Vor allem in letzterem Abschnitt ist Vollständigkeit aber keinesfalls möglich.

Die Gesamtbibliographie soll vom Archiv in Zukunft laufend ergänzt werden, Hinweise auf weitere Titel (auch älteren Datums) werden daher gerne angenommen.

Kapellenausstattung gesucht

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Für die neue Kapelle im Studentenhaus Thomas Morus-Heim in Wien werden noch gesucht:
- 4 moderne Kaseln in den liturgischen Farben (violett, weiß, rot, grün)
- dazupassend Stolen + für 2 Konzelebranten
- Kelch, Patene, Ziborium
- Weihrauchfass, Schiffchen und Ständer
- 1 Kerzenständer (klein) für den Altar und 1 Ständer für die Osterkerze
- Altarglocken (4Klang)
Für eine Nische wird eine Madonnenstatue mit Kind in neugotischem Stil gesucht (Höhe ca. 50 cm) gesucht.

Kategorien: Schwarzes Brett

Zum Üben ins Archiv - Praktika in Ordensarchiven

MiRKO -

  Ein sechswöchiges Pflichtpraktikum müssen die Studierenden des Masterstudiums der Archivwissenschaften absolvieren. Aber was ist ein Pflichtpraktikum, und was ist der Unterschied zu einem Ferialpraktikum oder zu einem Volonatariat? Was muss ein Archiv rechtlich und finanziell bedenken, wenn es Praktikanten aufnimmt. Auf diese Fragen geht der Stiftsarchivar des Schottenstifts, Maximilian Alexander Trofaier, in seinem Beitrag in MiRKo ein.

 

Hinabgestiegen in das Reich des Todes

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

P. Peter van Meijl, langjähriger Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft der Ordensarchive Österreichs und ausgewiesener Experte für Ordensgeschichte, macht uns ein besonderes Angebot: Als Pfarrer hat er über viele Jahre die Michaelerkirche in Wien betreut und war auch mit der aufwändigen Restaurierung der bedeutenden Gruft befasst. Schon oft hat er interessierte BesucherInnen und Fachleute durch die Begräbnisstätte geführt.

Kategorien: Nachrichten aus den OrdenVeranstaltungen

Ein Fest für die Bibliothek

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Zu einem großen Dankesfest wurden am Freitag, 29. September 2017 die Unterstützer der Restaurierungsarbeiten der Bibliothek ins Stift St. Florian geladen. Propst Johann Holzinger und Stiftsbibliothekar DDr. Karl Rehberger durften zahlreiche Freunde des Hauses und Größen aus Wirtschaft und Kultur im Marmorsaal des Stiftes begrüßen. Bei einem bunten Programm wurde den Gästen das Projekt der Restaurierung noch einmal nähergebracht.

Kategorien: Nachrichten aus den OrdenAus Archiven, Bibliotheken und Sammlungen

Veranstaltungshinweis Oktober 2017: 50 Jahre VÖA – „Spurensuche in die Zukunft“

Archiv des Schottenstifts -

Am 25. Oktober 2017 findet unter dem Titel „Spurensuche in die Zukunft“ eine Festveranstaltung zum Jubiläum 50 Jahre Verband Österreichischer Archivarinnen und Archivare (VÖA) im Haus der Industrie in Wien statt. Nach einer Podiumsdiskussion zum Thema „Archivare als Informationsbroker der modernen Wissensgesellschaft“ wird der Schriftsteller Egyd Gstättner den Festvortrag zum Thema „Archivare im Wechselspiel zwischen Macht, Verantwortung und Demut“ halten. Das genaue Programm gibt es hier. Eine Anmeldung ist bis 19. Oktober 2017 möglich!

Brockes von Fritzsch

Gymnasialbibliotheken und -archive -

Manchmal einfach nur ein Bild…

Dieses zeigt Barthold Heinrich Brockes (1680-1747), Hamburger Dichter der frühen deutschen Aufklärung.  Es fand sich als einzelnes Blättchen dermaleinst in einem  Umschlag in einer Gymnasialbibliothek in Altona. Offensichtlich ein ausgetrenntes Frontispiz, ließ sich kein Werk des Bibliotheksbestand als Ursprungsort ausmachen; woher es stammt, wie’s in den Umschlag kam und von wem es wann in der Bibliothek deponiert worden war, bleibt unbekannt.

Es handelt sich um einen feinen und erkennbar routinierten Kupferstich, datiert 1744: „Gravé par Fritzsch“ sagt die gestochene Bildlegende,  so als müsse jeder den Stecher kennen. Christian Fritzsch (1695-1769) hat einen Eintrag im Thieme/Becker und infolgedessen immerhin einen Wikipediaartikel. Dass der Mann ein Hamburger Starporträtist mit nachfolgendem Familienbetrieb gewesen ist, zeigen Hamburger digitalisierte Bestände.

Mein Scan war eine Sicherung,  die eines einsamen und fragilen Oktav-Blättchens in seinem Umschlag.

Neuer Stiftsarchivar in St. Paul

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Mein Name ist P. Petrus Tschreppitsch OSB und ich bin Benediktiner im Konvent des Benediktinerstiftes St. Paul im Lavanttal. Seit kurzem zählt zu meinen Ämtern, für die ich verantwortlich bin, auch das Amt des Archivars – eigentlich eine völlig neue Materie für mich persönlich. Da unser Archiv nicht gerade unscheinbar klein ist und auch bekannt durch mancherlei Besonderheiten, bedarf es jemanden, der im Archiv für Ordnung und für Verantwortung sorgt.

Kategorien: Nachrichten aus den OrdenPersonalnachrichten

ICARUS and the European Time Machine

International Centre for Archival Research (ICARUS) -

European Time Machine Consortium Steering Committee elected On September 18th, the steering committee of the European Time Machine Consortium was elected. Goal of the project consortium is to obtain 1 billion EUR of funding to support Digital Humanities in Europe. The project aim is to make more than 2000 years of history accessible to researchers, […]

Gottfried Undesser OFMCap. (1933-2017)

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

„Zum ersten Mal begegnete ich Br. Gottfried am 1. April 2003 in Luzern. Manchen mag es erstaunen, dass dieses Treffen so präsent ist, dass es sich an einem konkreten Datum festmachen lässt. Mein Kollege Christian Schweizer, Provinzarchivar der Schweizer Kapuzinerprovinz, und ich hatten die Archivare und Bibliothekare der benachbarten Kapuzinerprovinzen erstmalig zu einem Workshop nach Luzern eingeladen.

Kategorien: Nachrichten aus den OrdenPersonalnachrichten

Gregor Lechner OSB (1940-2017)

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Der Leiter der Graphischen Sammlung des Stiftes Göttweig, der bekannte Kunsthistoriker P. Gregor Lechner, ist wenige Tage nach seinem 77. Geburtstag verstorben. Der gebürtige Bayer und promovierte Kunsthistoriker und Byzantist schloss sich 1971 in Augsburg dem Dominikanerorden an, bevor er 1974 in die Benediktinerabtei Göttweig übertrat. 1975 wurde er zum Priester geweiht, 1978 legte er die ewige Profess ab. Gleich nach seinem Eintritt wurde er Archivar, Bibliothekar und Kustos des Stiftes.

Kategorien: Nachrichten aus den OrdenPersonalnachrichten

Der katholische Bund im Sack

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Im Jahr 1586 schlossen sich in der Schweiz die sieben katholisch gebliebenen Orte der Alten Eidgenossenschaft in einem Bund zusammen und verpflichteten sich, am alten Glauben festzuhalten. Der „katholische Bund“ wurde natürlich mit Brief und Siegel befestigt. Und für diese Urkunde hat man ein eigenes Leckersäckchen, geziert mit den Wappen der sieben Schweizer Orte, angefertigt - eine kleine, aber feine Rarität in der Geschichte der Archive.

Kategorien: VeranstaltungshinweiseArchiveBestandserhaltung

Reisende Mönche zu Napoleons Zeiten

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Zwei Salzburger Benediktiner besuchten zu Napoleons Zeiten Papst Pius VII. sowie Königin Karolina. Spannende Einblicke in das Leben des frühen 19. Jahrhunderts verspricht ein mehr als 1.000 Seiten umfassendes Werk, das St. Peters Erzabt Korbinian Birnbacher herausgegeben hat. Darin zu lesen sind die – erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglichen – Erfahrungen der beiden Salzburger Benediktinermönche Albert Nagnzaun und Alois Stubhahn im Italien des 19. Jahrhunderts.

Kategorien: Nachrichten aus den OrdenAus Archiven, Bibliotheken und SammlungenOrdenshistorischesFachliteratur

Oldalak

Feliratkozás Magyarországi Egyházi Levéltárosok Egyesülete hírolvasó - Külföldi egyházi levéltári hírek csatornájára