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Schulbibliothek in Wuppertal

Gymnasialbibliotheken und -archive -

Das Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium in Wuppertal  hat eine über 400jährige wechselvolle Geschichte:  1592 bekam eine Schule in Elberfeld eine Lateinklasse. Im Zuge des 17. und 18. Jahrhunderts befördert in eine gymnasiale Anstalt „klassischen” Zuschnitts, wurde diese im 19. Jahrhundert preußisch und bekam eine Realschule angegliedert, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts ausgelagert wurde. Nach der Zusammenlegung von Barmen und Elberfeld zur Stadt Wuppertal 1929 wurden auch die Gymnasien der beiden Orte zusammengelegt zum Barmer Gymnasium zu Elberfeld und 1936 nach einem ehemaligen Schüler benannt, dem Archäologen Wilhelm Dörpfeld.  Im Laufe ihrer langen Geschichte wechselte die Anstalt mehrmals ihre Gebäude, landete 1893 auf dem Johannisberg und verlor das Haus dort im Zweiten Weltkrieg.1

Wilhelm Dörpfeld-Gymnasium, Wuppertal, 2019 (Foto: Quelle + Lizenz)

Das hernach am selben Ort über der Wupper errichtete Schulgebäude wurde in den vergangenen Jahren generalsaniert und hat eine Schülerbibliothek von 4000 Einheiten, davon 3500 Bücher, eine historische Sammlung hat die Schule nicht mehr.2

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Noch im 19. Jahrhundert hatte das Gymnasium jeweils Bibliotheken für Lehrer und für Schüler. Bestände von etwa zwölftausend Exemplaren wurden – wohl in den 1920er/1930er Jahren3 – abgegeben an die Stadtbibliothek. Ein in der Schule verbliebener Rest historischer Bestände gelangten 2017 als Depositum an die Bibliothek der Bergischen Universität Wuppertal – „rund 60 Bücher aus den Jahren 1495 bis 1903”, so die Universität.4

Das Gymnasium hatte im 19. Jahrhundert mehrfach, unter anderem auch als Beilage zum Schulprogramm, Kataloge der Buchbestände veröffentlicht. Der Opac der Stadtbibliothek Wuppertal zeigt keine Provenienzhinweise. Herkunftsangaben fehlten in den Zettelkatalogen und fehlen deshalb in der Regel in den digitalen Findemitteln der Bibliotheken weiterhin. Eine Veröffentlichung der in der Meldung der Universität 2017 erwähnten „Erstbibliografie“ von Wolfgang Motte, Pfr. a.D., gibt es noch nicht. Sofern die Universitätsbibliothek nicht mehr als ihre zwei angezeigten Exemplare (von 1663 und 1680) von De iure belli ac pacis des Hugo Grotius besitzt, fehlen dort ebenfalls noch die Provenienzhinweise.  Welche Inkunabel(n) 2017 aus der Schule an die Universität ging(en) – die Jahreszahl 1495 wird in der Universitätsmeldung erwähnt -, wäre doch auch interessant.5

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Finde das Chamäleon! Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium (Foto: Quelle + Lizenz)

Das Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium hat ein Vivarium: die Schule hegt und pflegt unter anderem allerlei Schlangen, Lurche, Kröten, Frösche, wandelnde Blätter, Schrecken, Wüstenmäuse und Chamäleons. „NICHTS kann die Begegnung mit dem Lebendigen ersetzen!“ titelte die Schulleiterin auf der Homepage der Schule 2019.6 Nicht alles alte Gedruckte ist totes Holz.

Kataloge

Seitz, Friedrich: Katalog der Lehrerbibliothek des Gymnasiums zu Elberfeld. 2 Bde. Elberfeld 1895-96

Castendyck, Wilhelm: Katalog der Lehrerbibliothek des Städtischen Realgymnasiums zu Elberfeld. Elberfeld 1890 (Digitalisat)

Katalog der Lehrerbücherei des Gymnasiums mit Realgymnasium zu Elberfeld. 2 Bde. Elberfeld 1928

Zu den Katalogen der Schülerbibliotheken siehe Fabian-Handbuch.

Literatur

Happel, Hans-Gerd: Stadtbibliothek (Wuppertal) Dort insbesondere die Abschnitte 1.6, 2.2, 2.29-34; 2.35:Archiv (Stand: Februar 1991). In: Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland, Österreich und Europa. Hrsg. von Bernhard Fabian. Digitalisiert von Günter Kükenshöner. Hildesheim: Olms Neue Medien 2003. (online)

Siehe auch

bei bibliotheca.gym: Liste der ausgelagerten Gymnasialbibliotheken

Beitragsbild

Gymnasium Elberfeld vor 1904 (Quelle); zerstört 1943

Anmerkungen Diesen Artikel zitieren: Felicitas Noeske, "Schulbibliothek in Wuppertal," in bibliotheca.gym, 09/10/2019, https://histgymbib.hypotheses.org/7614.
  1. Die Homepage des Wilhelm- Dörpfeld-Gymnasiums folgt in ihrer Darstellung zur Geschichte der Schule der deutschsprachigen Wikipedia.
  2. Angaben laut Abschnitt Entwicklung im Wikipedia-Artikel über das Gymnasium; zur Bibliothek siehe auch Homepage.
  3. Fabian Handbuch 1.6 nennt kein Datum, aber die Platzierung des Abschnitts lässt auf eine Übernahme kurz vor oder nach der Zusammenlegung mit dem Gymnasium Barmen annehmen, inwieweit auch Barmer Bestände der älteren dortigen Anstalt nach Elberfeld wanderten, ist unklar. Der letzte Katalog stammt von 1928.
  4. Bergische Universität Wuppertal erforscht alte Schulbibliothek des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums. Bergische Universität Wuppertal, Medieninformation am 13. Dezember 2017
  5. Der Katalog der Lehrerbücherei des Gymnasiums mit Realgymnasium zu Elberfeld in 2 Bänden, Elberfeld 1928, kann hier Auskunft geben. Dem Gesamtkatalog der Wiegendrucke wurde die Inkunabel angezeigt: Diomedes, Ars grammatica etc. Venedig, Theodorus de Ragazonibus, 12.VI.1495. 2°;  GW 08404; s.a. im GW unter Beständen von Wuppertal die Anmerkung: „Gy — Wilhelm–Dörpfeld–Gymnasium; in Wuppertal UB: Der Bestand ist in der Datenbank vollständig erfasst. Der Bestand von 1 Ausgabe[n] ist vollständig erfasst: 08404.”
  6. Claudia Schweizer-Motte: NICHTS kann die Begegnung mit dem Lebendigen ersetzen! Das Vivarium am WDG. Homepage der Schule 2019

Vitrinen abzugeben

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Massive Vitrinen für Ausstellungen, Präsentationen, etc. sind gegen Selbstabholung aus dem Minoritenkloster Wien, Alser Str. 17, abzugeben. Es handelt sich um 7 Stück. Eine Vitrine hat die Abmessungen von 200 x 220 x 82 cm (H x B x T).

Bei Interesse bzw. Fragen wenden Sie sich bitte an: Stefan Dorninger, Tel.: 0676/5559795; Mail: archiv-wien@minoriten.at

Kategorien: Schwarzes Brett

Zeitschriftendublette abzugeben

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Ein vollständiger und bis zum Jahr 2000 gebundener Satz der „Zeitschrift für Aszese und Mystik“/seit 1947 u.d.T. „Geist und Leben“.
Bereits in (3) Umzugskartons verpackt. Gratis abzugeben. Selbstabholung (am Dr. Ignaz Seipel-Platz 1, 10110 Wien) erwünscht.

Kontakt: Provinzarchiv, Dr. Martina Lehner, archiv.at@jesuiten.org

Kategorien: Schwarzes Brett

OrdensarchivarInnen absolvieren 13. Grundkurs des VÖA

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Von 23.-27. September 2019 fand zum 13. Mal der Grundkurs des Verbandes österreichischer Archivarinnen und Archivare (VÖA) für Beschäftigte in Archiven statt. Er dient der Qualifizierung all jener, die ein Archiv verantwortlich betreuen oder in einem Archiv mitarbeiten, jedoch über keine Fachausbildung verfügen. Auch diesmal waren wieder mehrere MitarbeiterInnen aus verschiedenen Ordensarchiven vertreten, die den Kurs nach fünf intensiven Tagen erfolgreich absolvierten. Sie konnten am 27.

Tierische Entdeckungen

Archiv des Schottenstifts -

Ab der diesjährigen Langen Nacht der Museen am 5. Oktober 2019 gibt es einen neuen fokussierten Rundgang im Museum im Schottenstift. In allen Räumen des Museums können tierische Entdeckungen gemacht werden, ziehen sich die animalischen Spuren doch durch alle Sammlungsbereiche des Klosters. Man findet sie nicht nur auf Gemälden, sondern auch auf Möbeln, Münzen und liturgischen Geräten. Tiere begegnen als Akteure wie auch als Statisten, als Allegorie wie auch als dekoratives Beiwerk.

Mittels eines speziell gestalteten Plans des Museums lassen sich einzelne Tiere nun ganz gezielt in ausgewählten Objekten entdecken, interpretieren oder schlicht und einfach bestaunen. Ergänzend informieren kurze Texte über die Bedeutung von Tieren auf Tierstücken und Stillleben, in Landschaften, konkret auf dem Schottenaltar, in Tierporträts sowie als Skulpturen.

Ergänzt wird der Rundgang in den nächsten Monaten durch mehrere Objekte aus dem Archiv und der Bibliothek des Schottenstifts, die an dieser Stelle ebenfalls präsentiert werden sollen:

Zwei etwas rüde Affen treiben in einer Handschrift des 15. Jahrhunderts ihr Unwesen. Diese enthält die biblischen Bücher des Neuen Testaments, in der Initiale abgebildet ist der Evangelist Matthäus.

Cod. 100 (Hübl 89), fol. 1r (Ausschnitt)
Novum Testamentum (15. Jh.).

Zum privaten Gebrauch war dieses kleinformatige Gebetsbuch in deutscher Sprache aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts bestimmt. Tierdarstellungen zieren fast alle Blätter des schmalen Bandes – hier etwa sind zwei Füchse abgebildet.

Cod. 686 (Hübl 735), fol. 77r
Deutschsprachiges Gebetsbuch (17. Jh.).

Die Druckermarke des Venezianer Buchdruckers Giovan Battista (de) Sessa (Iohannes Baptista Sessa) zeigt eine Katze mit einer Maus im Maul. Bereits seit der Antike galt die Katze als Symbol für die Freiheitsliebe. Durch ihre Verwendung deutete der Drucker seine Ablehnung obrigkeitlicher Eingriffe in seine Tätigkeit und versuchter Zensur an.

Ink. 323 (Hübl 372), fol. 40v
Domitius Palladius: Epigrammata libelli (Venedig, 1498).
Druckersignet des Giovan Battista (de) Sessa.

Neben einem alten Handschriftenfragment ist im Vorderdeckel dieser gedruckten Predigtsammlung auch die Federzeichnung eines unbekannten Zeichners eingeklebt. Die Darstellung eines Dromedars weist eine durchaus beachtliche Qualität auf.

Ink. 76 (Hübl 193), VDS
Franz von Meyronnes: Sermones de tempore (Venedig, 1491/92).
Federzeichnung.

Im Biblisch Vogelbuch (Ornithobiblia) des evangelischen Geistlichen Hermann Heinrich Frey werden alle Vögel und anderen fliegenden Tiere, die in der Bibel vorkommen, mit Schriftzitaten und Auslegungen von Kirchenvätern und evangelischen Theologen behandelt. In der Vitrine im Museum ist die Tierenzyklopädie aufgeschlagen bei den Abschnitten zum Schwan und zum Wiedehopf.

StiB 36.c.25, fol. 122v/123r
Hermann Heinrich Frey: Biblisch Vogelbuch (Leipzig, 1595).

Der Empfänger dieses vom kaiserlichen Hofpfalzgrafen Maximilian Hundt von Lautterbach ausgestellten Wappenbriefs ist ein Georg Haybeckh, der als Fischkäufer zu Straubing identifiziert wird. Sein Wappen enthält daher zwei voneinander abgewendete Fische, in der Heraldik meist als Barben bezeichnet.

Scr. 74 H.) Nr. 27 (Ausschnitt)
Wappenbrief für Georg Haybeckh (19. Februar 1642).

Prachtvoll ist das Reitersiegel Herzog Rudolfs IV. von Österreich auf dieser Privilegienbestätigung für das Schottenkloster – und es weist mit dem Pferd selbstverständlich auch eine Tierdarstellung auf!

Urk 1360-07-14
Reitersiegel Herzog Rudolfs IV.

Die beschriebenen Objekte aus Archiv und Bibliothek des fokussierten Rundgangs „Tierische Entdeckungen“ können von 5. Oktober 2019 bis 8. Februar 2020 im Museum im Schottenstift besichtigt werden. Der Zugang erfolgt über den Klosterladen (Freyung 6, 1010 Wien).

Gerald Hirtner: Frühneuzeitliche Totenroteln aus Oberpfälzer Stiften

Archiv des Schottenstifts -

Die im Schottenstift bewahrten Totenroteln haben in den vergangenen Jahren wiederholt das Interesse der Forschung geweckt. Nun ist ein Beitrag erschienen, der sich speziell mit Roteln aus Oberpfälzer Stiften beschäftigt:

Gerald Hirtner, Die frühneuzeitlichen Totenroteln der Oberpfälzer Stifte. Überlieferung, Strukturen, Aussagen, in: Mors. Tod und Totengedenken in den Oberpfälzer Klöstern, hg. von Georg Schrott–Christian Malzer (Veröffentlichungen der Provinzialbibliothek Amberg, Laßleben 2019) 137–177.

Der Autor, Stiftsarchivar der Erzabtei St. Peter in Salzburg, hat sich für seinen Beitrag auf die Suche nach Roteln aus den Benediktiner­klöstern Ensdorf, Michelfeld, Reichenbach und Weißenohe, den Zisterzienserklöstern Walderbach und Waldsassen sowie dem Prämonstratenserstift Speinshart gemacht und ist – aufgrund der geographischen Entfernung durchaus aus dem Rahmen fallend – auch im Schottenstift fündig geworden. Eine der hier überlieferten Roteln wird auch detaillierter untersucht.

05.11.2019: Buchpräsentation "Sakralisierung der Landschaft"

Diözesanarchiv St. Pölten -

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In Kooperation mit dem Verein "Basilika Sonntagberg" und in Anwesenheit des Präsidenten des Österreichischen Nationalrates, Mag. Wolfgang Sobotka.

Dienstag, 5. November 2019, 17.00 Uhr

Schottensaal, Freyung 6, 1010 Wien
(Eingang Schottenhof rechts, erste Türe)

Bitte um Anmeldung:
02742 324 324 oder s [dot] stummer [at] kirche [dot] at

Einladung:

http://www.dasp.at/sites/dasp.kirche.at/files/images/Sakralisierung_Einl...

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Einladung zum Vernetzungstreffen zur Frauenordensforschung am 29.11.2019

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Frauenorden sind nicht nur für die Kirche, sondern auch gesellschaftlich wichtig. In der wissenschaftlichen Forschung haben sie lange Zeit wenig Beachtung gefunden. Demgemäß sind noch viele Fragen offen: Welche Quellen geben Auskunft über Frauenordensleben? Wie haben Frauenkongregationen zur Entwicklung des Sozialstaats beigetragen? Welchen Weg haben geistliche Frauengemeinschaften in der katholischen Kirche hinter und vor sich?

Kategorien: TermineVorschauVeranstaltungenOrdensgeschichte

Bibliothek Ratsgymnasium Bielefeld: Homepage-Auftritt

Gymnasialbibliotheken und -archive -

Die superbe Bibliothek des Ratsgymnasiums in Bielefeld hat nun endlich auch einen Auftritt auf der Homepage der Schule – etwas versteckt noch, aber man findet’s: https://www.ratsgymnasium-bielefeld.de/index.php/wir-vom-rats/chronik/die-alte-bibliothek

Bei bibliotheca.gym:

Benjamin Magofsky, Carsten Gerwin: Ein Anliegen „von der grösten Nothwendigkeit” – Die Schulbibliothek des Ratsgymnasiums Bielefeld im Spiegel ihrer Schul- und Bestandsgeschichte (2018)

(s.a. weitere Suchergebnisse)

Beitragsbild:
Quelle + Lizenz

Neueste Erkenntnisse über den Tassilo-Kelch

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Das Stift Kremsmünster beherbergt eines der kostbarsten liturgischen Gefäße des frühen Mittelalters: einen reich verzierten Abendmahlskelch, gestiftet von Bayernherzog Tassilo III. und seiner Gemahlin, der Langobardenprinzessin Liutpirc. Im Rahmen eines Forschungsprojektes in Deutschland wurde der Kunstgegenstand fünf Jahre lang untersucht. Die Ergebnisse liegen nun vor und eröffnen erstaunliche Perspektiven.

Kategorien: Nachrichten aus den OrdenAus Archiven, Bibliotheken und SammlungenBücherecke

Andreas Isler: Alles Derwische?

Archiv des Schottenstifts -

Vor einiger Zeit konnten wir an dieser Stelle von einer Ausstellung im Völkerkundemuseum der Universität Zürich berichten, die sich mit westlichen Darstellungen islamischer Ordensleute beschäftigte und bei der auch eine Handschrift des Schottenstifts als Leihgabe ausgestellt war. Nun ist die Dissertation des Kurators dieser Ausstellung, die sich ebenfalls dem Thema widmet, im Druck erschienen:

Andreas Isler, Alles Derwische? Anschauungen, Begriffe, Bilder. Zur Darstellung von islamischen Ordensleuten in westlichen Orientwerken der frühen Neuzeit (Zürich 2019).

Darin enthalten ist auch ein Abschnitt über die 1608 gedruckte „Constantinopolische und Jerusalemische Raisbeschreibungen“ des schwäbischen evangelischen Pfarrers  Salomon Schweigger, deren Manuskriptfassung aus 1592 das Schottenstift mit Cod. 647 (Hübl 442) besitzt. Auch manche der in der Handschrift enthaltenen kolorierten Federzeichnungen werden wiedergegeben.

Vorankündigung Jahresprogramm 2020

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Das Referat für die Kulturgüter der Orden bietet für das Jahr 2020 folgende Tagungen und Weiterbildungskurse an:

27. Jänner 2020: „Erste Hilfe für das Archiv. Von der Vorbeugung bis zur Rettung im Notfall.“ Studientag der Archive der Kirchen und Religionsgemeinschaften, Erzbischöfliches Palais, Salzburg.

10. Februar 2020: Netzwerktreffen Kulturgüterpflege, Augustiner Chorherrenstift St. Florian (OÖ)

Kategorien: Referat für die Kulturgüter der Orden

Denkmalpflege mit Mehrwert

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Das Hochaltarbild in der Ordenskirche der Kongregation der Töchter der Göttlichen Liebe in Wien stellt für die Gemeinschaft eine Besonderheit dar. Die Darstellung der „Dreimal Wunderbaren Mutter“ (Mater ter admirabilis) ist für sie ein wesentlicher Anker und vertrauter Anblick während des Gebetes. Es wurde um 1890 von Josef Kastner (d. Jüngeren) nach einer Kopie des Gnadenbildes von Santa Maria Maggiore in Rom hergestellt und im Zuge der Gesamtrenovierung des Kircheninnenraums im Jahr 1991 restauriert.

Kategorien: Nachrichten aus den Orden

Kapellenausstattung abzugeben

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Die Ausstattung unserer kleinen Kapelle im Marianaum (Wohnhaus für MitarbeiterInnen) sucht nach der Profanierung einen neuen Platz. Mit der Einweihung dieser Kapelle hat sich vor 65 Jahren ein Tabernakel geöffnet!
In der kleinen Hauskapelle wurde vom Augenblick der hl. Wandlung an das ewige Licht entzündet. Die Kapelle war das Herzstück des ganzen Hauses. 

Kategorien: Schwarzes Brett

Verstärkung im Kulturgüter-Team

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Mein Name ist Theresa Stampler, ich habe in Graz und Fribourg Theologie und Kunstgeschichte studiert. Danach arbeitete ich als Pflegeheim- und Hospizseelsorgerin, später in der AkademikerInnen- und KünstlerInnenseelsorge und nebenbei als Fremdenführerin. Seit einigen Jahren bin ich auf Kirchenpädagogik – das gemeinsame Erkunden, Verstehen und Erspüren von Kirchenräumen – spezialisiert.

Forschungsprojekt über die Barmherzigen Schwestern startet

Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich -

Als die Kongregation der Barmherzigen Schwestern im Jahr 1633 von den Heiligen Vinzenz von Paul und Louise von Marillac gegründet wurde, war dies eine Ordensgemeinschaft vollkommen neuen Typs. Anstelle eines kontemplativen Lebens hinter Klostermauern entfalteten die Schwestern ein karitatives Wirken inmitten der Bedürftigen ihrer Zeit. Als die Barmherzigen Schwestern im Jahr 1832 nach Wien berufen wurden, waren sie die erste Frauenkongregation, die sich nach den josephinischen Beschränkungen des Ordenslebens hier niederlassen durfte.

Kategorien: Aus Archiven, Bibliotheken und Sammlungen

Zwei neue Beiträge sind online!

MiRKO -

Gerald Hirtner berichtet in seinem Beitrag über die "Quellen zur Baugeschichte der Stiftskirche St. Peter" und Ulrike Erben über „Archivierungsordnung“? Aktenpläne? Prozessabbildung? Die Einführung eines neuen Enterprise Content Management-Systems in der Erzdiözese Wien".

Hier finden Sie die aktuelle Ausgabe!

Einen guten Start in den Herbst wünscht die Redaktion!

 

7. Symposium zur Linzer Diözesangeschichte, 27. September 2019

Diözesanarchiv St. Pölten -

In Sidebar anzeigen:  ja

Der Verein für Linzer Diözesangeschichte wird im diesjährigen Symposium die Geschichte von „Pfarre"
und Seelsorge in den Blick nehmen. Zunächst wird Diözesanarchivar Mag. Klaus Birngruber im ersten
Hauptreferat den Bogen vom Mittelalter zur Gegenwart spannen und im Überblick Voraussetzungen,
Entwicklungen und Erscheinungen von "Pfarre" auf dem Gebiet unserer Diözese beschreiben. Auch
diesmal wird der „jungen Forschung" eine Bühne gegeben: In der Art eines Werkstattberichtes werden

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Monastica Historia V - Call for papers

Diözesanarchiv St. Pölten -

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Klösterliche Bibliotheken zwischen Mittelalter und Aufklärung

Nächstes Jahr veranstaltet das Diözesanarchiv St. Pölten gemeinsam mit der Uni Königgrätz, dem Mährischen Landesarchiv und dem Museum von Náchod eine weitere Ausgabe der grenzüberschreitenden Tagungsserie „Monastica Historia".

Diese findet von 27. bis 29. April 2020 im wunderbar revitalisierten Benediktinerstift Braunau/Broumov in Nordostböhmen statt.

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Oldalak

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