Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich

900 Jahre alter Schatz in der Wiener Malteserkirche entdeckt

„Zu Beginn des 14.Jahrhunderts errichtet, überdauerte das gotische Dachwerk der Malteserkirche 700 Jahre lang unbemerkt alle Stadtbrände, Kriegsereignisse und Bautätigkeiten im Zentrum von Wien. Hanna A. Liebich (Bundesdenkmalamt) und Michael Grabner (Universität für Bodenkultur) berichten von seiner Entdeckung“, und zwar in der Zeitschrift „Die Malteser - Der Sourveräne Malteser-Ritter-Orden und seine Werke in Österreich“, Ausgabe 1/2018.

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Wir haben Diensthandys!

Das Referat für die Kulturgüter der Orden hat Diensthandys bekommen:

Meine neue Telefonnummer ist: 0660 / 18 69 105 (Helga Penz). Karin Mayer hat 0660 / 18 69 106.

Meine bisherige Handynummer ist weiterhin aktiv, aber ich verwende sie nur mehr für private Zwecke.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

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Abschied von Maria Kirchental

Die Zeitschrift der Herz-Jesu-Missionare „Kontakte“ berichtet in der Ausgabe vom April 2018 über die Niederlassung des Ordens an der Wallfahrtskirche Maria Kirchental (im Salzburger Pinzgau). Anlässlich des Weggangs des dortigen Kirchenrektors P. Karl Unger wird dessen Bemühen um die Erhaltung dieses wichtigen österreichischen Kulturdenkmals gewürdigt:

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Jahrestagung Kirchenpädagogik: Reichtum und Gold der Kirche als Anfrage

„Damit in allem Gott verherrlicht werde“, schreibt der Heilige Benedikt in seiner Regel im Kapitel über die Mönche als Handwerker. – Was dient dem Lob Gottes? Was ist würdig für den Gottesdienst? Die diesjährige Tagung Kirchenpädagogik geht diesen und anderen Fragen nach. Sie reflektiert den Einsatz von Gold im Kirchenraum und nimmt Kleinodien verschiedener Jahrhunderte unter die Lupe.

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Personaländerungen im Referat für die Kulturgüter

Helga Penz wird mit Jahresende aus dem Dienst der Ordensgemeinschaften Österreich ausscheiden und beginnt 2019 ein Forschungsprojekt über die Geschichte der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul in Wien-Gumpendorf. Karin Mayer wird die Leitung des Referats für die Kulturgüter ab 1. Oktober 2018 übernehmen und ihre Arbeitszeit von 20 auf 35 Wochenstunden erhöhen.

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Barockes Gewächshaus wird Veranstaltungsraum

Es bietet Platz für fast 300 Personen, aber eine Heizung hat es nicht: Das Feigenhaus im Klostergarten von Kremsmünster wurde restauriert und kann von Veranstaltern gemietet werden. Für Konzerte und Lesungen im Sommer bietet diese gartenbauarchitektonische Besonderheit – es ist eines der ältesten Formen eines Gewächshauses – den idealen Rahmen.

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Bemerkenswerte Funde im Depot

Bei den Schwestern vom Göttlichen Erlöser in Wien haben sich im Laufe der letzten Jahrzehnte viele Dinge in den Depoträumen angesammelt. Fein säuberlich verwahrt erzählen sie von ehemaligen Standorten und Werken der Schwesterngemeinschaft. Bei der genauen Durchsicht und der Bestandsaufnahme durch das Referat für die Kulturgüter der Orden sind bemerkenswerte Architektur- und Dekorationszeichnungen zum Vorschein gekommen, die aus dem ehemaligen Maleratelier stammen und dem Architekten Franz Schmoranz (1845-1892) zugeschrieben werden können.

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Preis der Orden 2018

Der Preis der Orden ist wieder ausgeschrieben! „Für engagierte soziale, journalistische, künstlerische oder wirtschaftliche Leistungen an der Schnittstelle zwischen Ordensgemeinschaften und Gesellschaft wird im Jahr 2018 zum vierten Mal der „Preis der Orden“ ausgeschrieben. Er ist mit € 12.000,- dotiert. Die Ordensgemeinschaften honorieren mit diesem Anerkennungspreis das  gesellschaftspolitische und spirituelle Engagement der PreisträgerInnen. Sie wollen Engagierte stärken und ihre  Solidarität mit den PreisträgerInnen ausdrücken.

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Warnung vor unehrenhaftem Antiquitätenhandel

Leider kommt es immer wieder vor, dass Kontakte mit dem Kunst- und Antiquitätenhandel nicht so verlaufen, wie man sich das wünschen würde. Erst jüngst erhielten wir von einem Orden eine Warnung vor einem Kunsthändler, der Kontakt mit Klöstern aufnimmt, erzählt, er arbeite an einem Forschungsprojekt über Uhren, aber in Wahrheit an billigem Ankauf von historischen Uhren interessiert ist.

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Klösterliche Handschriftenverkäufe

Dass sehr viele österreichische Klöster in der wirtschaftlich schwierigen Zeit zwischen dem ersten und zweiten Weltkrieg Kunstgegenstände verkauft haben, ist eine zwar allgemein bekannte, bisher aber noch nicht wirklich systematisch untersuchte Tatsache. Einen bedeutenden Teil dieser Kunstgegenstände bildeten Handschriften, Inkunabeln und alte Bücher.

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Praxistag Inventarisierung und Digitalisierung

Bereits 1999 wies die Päpstliche Kommission für die Kulturgüter auf die „Notwendigkeit und Dringlichkeit der Inventarisierung und Katalogisierung von Kulturgütern der Kirche“ hin. Kunstwerke wie Bilder und Plastiken, liturgische Gegenstände, aber auch Dinge aus dem Alltagsleben im Kloster können Zeugnisse von Ordens- und Glaubensleben sein. Sie sollen erhalten und als pastorale Güter in den Dienst der Verkündigung gestellt werden. Dazu braucht es eine
Bestandsaufnahme und ein Kulturwerteinventar.

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Neues Leben in alten Gemäuern

Die Steyler Missionare bewohnen seit fast 130 Jahren ein 30.000 m2 großes Areal in Maria Enzersdorf im Süden von Wien. Ursprünglich gegründet um in die Welt hinauszugehen und anderen Kulturen zu begegnen, haben sich die Zeiten geändert. Die älteren Ordensbrüder sind aus den Missionsländern heimgekehrt um ihren Lebensabend in „St. Gabriel“ zu verbringen. Doch das Ordenshaus ist für 45 Ordensmänner viel zu groß geworden. So hat die Gemeinschaft voller Offenheit und Mut mit einem Immobilienfond ein außergewöhnliches Nutzungskonzept entwickelt. Nun kommt die Welt nach St. Gabriel!

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Auf einen Blick - das Archiv von St. Peter in Zahlen

Seit zehn Jahren ist Gerald Hirtner, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Ordensarchive, nun schon Archivar in der Erzabtei St. Peter. Er hat sein Amtsjubiläum zum Anlass genommen, die Bilanz seiner Tätigkeit in Zahlen darzustellen. Natürlich ist sehr vieles in der archivischen und historischen Arbeit nicht quantifizierbar, die wissenschaftlichen und organisatorischen Leistungen bei der Betreuung und Bearbeitung eines so bedeutenden Archivs wie jenes der Erzabtei St. Peter lassen sich nicht messen.

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Sr. M. Annutiata vom Kreuz OCD (1929-2018)

Sr. Maria Annuntiata war Archivarin, Bibliothekarin und Historikerin im Innsbrucker Karmel. Ein gebürtige Grazerin trat Elfriede Lackner nach ihrem Studium 1953 zuerst in den Karmel von Mayerling ein und erhielt den Namen Maria Annuntiata vom Kreuz, doch kurz vor der Profess wurde sie entlassen, so wie auch schon einige Mitnovizinnen vor ihr – eine Entscheidung, die in ihren Augen ungerecht war. Sie durfte schließlich 1958 zu einem Neubeginn in den Karmel St. Josef in Wien-Baumgarten wechseln, wo sie 1960 die feierliche Profess ablegte. Doch Wien sollte nicht ihre letzte Station bleiben.

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Muster-Archiv- und Benützungsordnung

Die Führung von Archiven ist den Ordensgemeinschaften kirchenrechtlich vorgeschrieben (Stephan Haering OSB, Ordensarchiv und Kirchenrecht, in: Ordensnachrichten 5/6, 2009, S. 106–125). Die kirchlichen Archive dienen nicht nur rechtlichen und historischen, sondern auch pastoralen Zwecken (Päpstliche Kommission für die Kulturgüter der Kirche: Die pastorale Funktion der kirchlichen Archive. Schreiben vom 2. Februar 1997).

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