Referat für die Kulturgüter der Orden in Österreich

Stiftsarchiv St. Florian erhält Brucknerbrief geschenkt

Anton Bruckner war dem Augustiner-Chorherrenstift Zeit seines Lebens sehr verbunden, und auch seine letzte Ruhestätte hat der Komponist hier gefunden. Im Stift wird sein Andenken gepflegt. Umso mehr freut man sich jetzt über ein besonderes Geschenk an das Stift: einen Orginalbrief, den Bruckner am 21. August 1887 in St. Florian an Marie Richter, die Gattin des Dirigenten Hans Richter geschrieben hat. Hans Richter hatte die Vierte und die Achte Sinfonie Bruckners uraufgeführt.

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Kulturerberettung im Bräustüberl

Das Müllner Bräustübl  ist eine Salzburger Institution und bei Einheimischen wie bei Touristen gleichermaßen beliebt. Im Jahr 2017 hat der Betreiber, die Benediktinerabtei Michaelbeuern, ein Salzburger Kulturerbe gerettet, indem es im Bräustübl wiederverwendet wurde. Es ist die Rede von der Ausstattung des sogenannten Marmorsaals im Salzburger Bahnhofsrestaurant, der 2009 bei der Erneuerung des Bahnhofs abgetragen wurde. Mit dem Einbau in einen neuen, 160 Quadratmeter großen Saal im bisherigen Innenhof des Augustiner Bräu fanden die prachtvollen Materalien eine passende Verwendung.

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Die Zukunft von Fiecht

In der Zeitschrift der Österreichischen Benediktinerkongregation (füreinander 2/2017) berichet P. Arno Münz aus der Abtei St.Georgenberg-Fiecht folgendes: „Unsere Abtei, derzeit im Inntal beheimatet, richtet seit einiger Zeit einen besonderen Blick auf das Ursprungskloster St. Georgenberg, 5 km bergwärts. […] Die Gemeinschaft beabsichtigt, wieder im Ursprungskloster auf dem Georgenberg einzuziehen. […] Der kleiner gewordene Konvent kann das große Stiftsgebäude nicht mehr kostendeckend nutzen und bewirtschaften.

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Neuer Chorleiter an der Wiener Jesuitenkirche

Die Jesuiten geben bekannt, dass der Chor des Consortium Musicum Alte Universität, welches die Festgottesdienste in der Wiener Jesuitenkirche gestaltet, einen neuen Leiter hat, den vormaligen Kapellmeister des Doms zu Pavia Stefan Zikoudis. Zikoudis diplomierte am Mailänder Konservatorium in den Fächern Klavier und Cembalo. Er setzte seine Studien in der Schweiz fort, wo er den Master in Musikpädagogik und das Diplom im Konzertfach erhielt. Von 1995 bis 2006 war er Erster Organist und Kapellmeister im Dom von Pavia.

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Wirtschaftsarchive und Datenschutz

Beim traditionellen Jänner-Studientag der Archive der Kirchen und Relgionsgemeinschaften - diesmal am 22.1.2018 in Salzburg - geht es diesmal um die Frage, wie Wirtschaftsunterlagen zu archivieren sind, wobei insbesondere Ordnungs- und Bewertungskriterien erörtert werden sollen. Christian Dirninger, Professor für Wirtschaftsgeschichte, wird über den Quellenwert von Archivalien aus den Wirtschaftsabteilungen sprechen, und Christine Gigler vorstellen, wie im Archiv der Erzdiözese Salzburg mit den Übergaben aus der diözesanen Finanzkammer verfahren wird.

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50 Jahre Musicam sacram

50 Jahre nach der Instruktion der Liturgiekongregation zur Kirchenmusik fand im Vatikan eine Tagung zum Thema „Musica e Chiesa“ statt. An der Konferenz nahmen rund 350 Musiker, Liturgiker, Komponisten und Dirigenten, Erzieher, Musikwissenschaftler und Theologien teil sowie Vertreter der Orden und Bischofskonferenzen. Die Veranstaltung wurde vom Päpstlichen Rat für die Kultur gemeinsam mit der Kongregation für das Katholische Bildungswesen, dem Päpstlichen Institut für Sakralmusik und dem Päpstlichen Liturgieinstitut von Sant’Anselmo vorbereitet.

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Neuigkeiten zur Geschichte Klosterneuburgs

Auf der Suche nach noch Unbekannten in der Gründungsgeschichte des Augustiner-Chorherrenstiftes Klosterneuburg befinden sich derzeit vier junge Wissenschaftler. Im Mittelpunkt ihres Interesses steht der Klostergründer, der Babenberger Leopold III. Seiner Person ist im Stift eine reiche bildliche und literarische Überlieferung gewidmet. Dazu gehörén der berühmte Babenberber-Stammenbaum, ein acht Meter breites und vier Meter hohes Gemälde, das man im Stiftsmuseum bestaunen kann, ebenso wie die Babenberger-Genealogie von Ladislaus Sunthaym, die im 15.

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Einblicke in die Heiligenkreuzer Stiftssammlungen

Für den nationalfeiertäglichen Wandertag in den Wienerwald hat sich der Sammlungskustos des Stiftes Heiligenkreuz P. Roman Nägele heuer etwas besonderes einfallen lassen: Es gab Einblicke in Sammlungen des Stiftes, und zwar in die mittelalterlichen Handschriften, die Münzsammlung und das Musikarchiv.

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Erfinder der modernen Krankenpflege: Barmherzige Brüder

Dass der Hospitalorden des Heiligen Johannes von Gott mit seinen innovativen Methoden eine wichtige und noch ungewürdigte Rolle in der Medizingeschichte spielt, war eines der Ergebnisse einer Konferenz, die am  21. Oktober 2017 in Linz stattfand. Die Barmherzigen Brüder hatten zu einer Tagung zur Geschichte der „Germanischen Provinz“ des Ordens geladen. Bis 1780 umfasste die Provinz die Niederlassungen in den deutschen Fürstentümern und in der Habsburgermonarchie. Die Veranstaltung widmete sich letzteren.

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Kirchenpädagogik für SchülerInnen in Stift Wilhering

Am 9. Oktober 2017 erlebten und erlernten die SchülerInnen des Stiftsgymnasium Wilhering einen ganz besonderen und neuen Zugang zu „Ihrem“ Kirchenraum. Mit der der Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Kirchenpädagogik im Referat für die Kulturgüter der Orden Sr. Ruth Pucher erkundeten sie den Kirchenraum über Tierdarstellungen auf kirchenpädagogische Art. Adler, Drachen, Pelikane, Tauben, Fliegen und Papageien ließen grüßen.

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"Provokante Kunst im Kirchenbereich"

„Der Jesuit und Kunsthistoriker Gustav Schörghofer ist einer der diesjährigen Preisträger des viennaARTaward: Der langjährige Leiter der Jury für den an junge österreichische Künstler vergebenen „Otto-Mauer-Preis“ erhielt bei einem Festakt am 17. Oktober 2017 im Wiener im Novomatic Forum den „Sonderpreis für Kunstvermittlung“. Die Jury würdigte Schörghofers „Mut, moderne und provokante Kunst im Kirchenbereich zu zeigen“, heißt es in einer Presseaussendung.

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“aufgerollt und zugeschnitten”

Die Kreuzschwestern-Galerie in Linz zeigt Werke von Roman Pfeffer.
Seit dem Jahr 2012 finden im Gebäude der Kreuzschwestern Europa Mitte in Linz zweimal jährlich Ausstellungen mit Werken zeitgenössischer Kunst statt. Die mittlerweile elfte Ausstellung ist dem Künstler Roman Pfeffer gewidmet, der 2013 mit dem österreichischen Grafikpreis ausgezeichnet wurde. Kuratiert werden die Ausstellungen von Dr. Martina Gelsinger, Kunsthistorikerin am Kunstreferat der Diözese Linz.

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