Gymnasialbibliotheken und -archive

Von Bibliothekslandschaft, Bildersaal und Schatzkiste

Der anderthalbtägige wissenschaftliche Workshop in Halle (Saale) am 26. und 27. Oktober 2017 zum Thema: Historische Schulbibliotheken der Frühen Neuzeit. Eine Annäherung, den bibliotheca.gym bereits ankündigte und an dem ich teilnehmen konnte, war der erste seiner Art: Historische Schulbibliotheken sind wertvolles Kulturgut und eine wenig erforschte bibliothekarische Sammlungsform. Die Tagung – konzipiert, eingerichtet und geleitet von Britta Klosterberg (Halle) – fand im Gebäude des historischen Waisenhauses der Franckeschen Stiftungen statt.

Die in elf Referaten aufgezeigten Themen erfassten zahlreiche Aspekte der wissenschaftlichen Beschäftigung mit historischen Schulbibliotheken.  Einen theoretischen Rahmen entwarf  Axel Walter (Eutin),  indem er anhand der frühneuzeitlichen Bildungs- und Bibliothekslandschaft von Königsberg die These exemplifizierte, dass die jeweiligen Kontexte einer gymnasialen Sammlung stets zu berücksichtigen seien. Dort ließ sich auch die Betrachtung der Funktion von Büchern als Meinungsbildner anschließen, aufgezeigt  an den Schulbibliotheken der Jesuiten von Reinhard Feldmann (Münster)

Die Vorstellungen verschiedener historischer Schulbibliotheken eröffneten ein weites Spektrum. So präsentierte Petra Mücke (Pforte) die Bibliothek der Landesschule Pforta als einen seit Jahrhunderten für Benutzer offenen Ort, während Juliane Jacobi (Berlin) die nach einer Sanierung noch verpackte Sammlung der Ritterakademie Brandenburg vorstellte. Susanne Knackmuß (Berlin) beschrieb eindrucksvoll die Situation der noch unerschlossenen Überreste der einstmals um zwei Drittel umfangreicheren Bibliothek des alten Gymnasiums zum Grauen Kloster in Berlin, dessen Gebäude samt Buchsammlung im Zweiten Weltkrieg Opfer der Bomben geworden war.  Jedoch auch bis auf den heutigen Tag bewahrte Sammlungen, die sich noch in den Schulen befinden, scheinen gefährdet. So war von Kristina Hartfiel (Düsseldorf) zu erfahren, dass die im Rahmen von zwei Jahren als Universitätsprojekt  begonnene Erschließung der historischen Bibliothek des Görres-Gymnasiums in Düsseldorf nach Ablauf des Förderungszeitraums nunmehr zu stockt. Die von der Landesbibliothek betreute, sorgsam erschlossene Sammlung der Bibliothek des Gymnasiums am Kaiserdom in Speyer soll, wie Armin Schlechter (Speyer) berichtete, mit seinen ältesten Exemplaren bis 1800 bald das Schulhaus verlassen, weil das Gymnasium andere Schwerpunkte zu haben scheint. Immer wieder reichte der Blick weit in die Neuzeit hinein, so zum Beispiel  in der Vorstellung der Deutschen Lehrerbücherei in Berlin als Basis eines Professionswissens für Volksschullehrer im 19. und frühen 20. Jahrhundert (Joachim Scholz, Stefan Cramme, Berlin).

Neuer Kinderfreund. Leipzig 1795; Titel. Aus der Oratorischen Bibliothek des Königlichen Pädagogiums zu Halle (Quelle)

Dass Schullektüren der Frühen Neuzeit ein noch nicht erschlossenes Forschungsfeld darstellen, wurde von Stefan Ehrenpreis (Innsbruck) verdeutlicht. Mit anschaulichen Beispielen für Bildersäle, Kinderbibliotheken und Denklehrzimmer lenkte Sebastian Schmideler (Leipzig) den Blick auf die Realienpädagogik der Frühen Neuzeit. Eine Ausstellung zeigte uns nach einer Einführung durch Anne Sturm (Halle) einzelne Exemplare einer Schulbibliothek um 1800, leibhaftig und wohlerhalten: In einem Kabinett der  Oratorischen Bibliothek des Königlichen Pädagogiums zu Halle sind zahlreiche Beispiele für Jugendlektüren des 18. Jahrhunderts zu sehen (noch bis 8. April 2018).

Ein Tagungsband wird erscheinen.  Was mir aus den dichten Vorträgen und den anregenden Diskursen im Gedächtnis blieb, sei hier zur Erinnerung notiert:

• die wichtige Rolle privater Lehrerbibliotheken für die schulischen Buchbestände der Vergangenheit

• die noch weitestgehende Unschärfe einer begrifflichen und inhaltlichen Unterscheidung von Schul-, Schüler- und Lehrerbibliothek

• die umfangreichen erhaltenenen Sammlungen von Schulprogrammen im Osten (Brandenburg, Pforte, Halle…)

• die lokal- und regionalgeschichtliche Bedeutung der stets zu den Schulsammlungen  gehörenden  Personalschriften

• die mir bislang unbekannte Einrichtung einer Schuldruckerei, den Begriff des Gymnasialdruckers

und

• Armin Schlechters schöne Worterfindung: „Trophäenbibliothek“  für eine in einer Schule aufbewahrte historische Gymnasialbibliothek, die vor allem als Schatzkiste dienen muss, um die Anstalt zu schmücken.

Beitragsbild:

Gottfried August Gründler (1710-1775), Waisenhaus der Franckeschen Stiftungen. Kupferstich, 1749. (Quelle + Lizenz)

Diesen Artikel zitieren: Felicitas Noeske, "Von Bibliothekslandschaft, Bildersaal und Schatzkiste," in bibliotheca.gym, 04/11/2017, http://histgymbib.hypotheses.org/2964.

Gymnasialbibliotheken in der Wikipedia

Bei Archivalia weist Klaus Graf auf zwei Darstellungen von Gymnasialbibliotheken in der deutschsprachigen Wikipedia hin, die einen eigenen Artikel haben:

Die Suche in der Wikipedia mit: bibliothek gymnasium ergibt einige Treffer,  die auf mehr oder weniger ausführliche Erwähnungen einer historischen Bibliothek in Artikeln zu einzelnen Gymnasien hinweisen; auch eine weitere eigene Darstellung zu einer solchen Sammlung lässt sich finden:

Ausführliche Darstellungen innerhalb von Wikipedia-Schulartikeln haben zum Beispiel folgende Gymnasien:

Wenn auch diese kurze Aufzählung nur einer oberflächlichen Suche in der Wikipedia entstammt, liefert sie bereits einen kleinen Einblick in die unterschiedlichen Schicksale dieser weitestgehend bis heute in der Öffentlichkeit unbekannt gebliebenen Sammlungsform.

Einen umfassenden Überblick über Standorte gymnasialer Buchsammlungen liefert das

  • Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland, Band 25. Gesamtregister, Sachregister GES-ME. Zusammengestellt von Karen Kloth und André Schüller. Olms-Weidmann, Hildesheim/Zürich/New York 2000.

Siehe auch:

Wikipedia-Liste der ältesten Schulen im deutschen Sprachraum

Beitragsbild:

Historische Bibliothek der Stadt Rastatt. Foto: Klaus Graf (Quelle + Lizenz)

 

Historische Schulbibliotheken sind wertvolles Kulturgut

Ältestes Exlibris der Christianeums-Bibliothek (18. Jh.)

Der Schiffsbarbier Friedrich Martens schrieb 1671 seine Reise nach Grönland und Spitzbergen auf, versehen mit nach der Natur gefertigten Federzeichnungen, darunter auch solche von Walen und Seehunden, seinerzeit ungeheuerlichen Geschöpfen. Die Schrift wurde umgehend gedruckt und bestimmte bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts  für die Gelehrten und Forscher das Bild der Arktis. Martens verfasste auch eine „Hispanische Reise Beschreibung  Anno 1671“, ebenfalls versehen mit Zeichnungen von Meer, Landsilhouetten, Flora und Fauna. Die „Allgemeine Deutsche Biographie“ kennt diese Schrift nicht. Das erstaunt nicht insofern, als das Manuskript von 1671 erst 1925 ein erstes und einziges Mal – in einer geringen Auflage und in einer ins aktuelle Deutsch übertragenen Fassung – gedruckt wurde, und zwar von Wilhelm Junk, Verleger in Berlin, Insektenkenner und Antiquar Ernst Jüngers; Junk nahm sich 1942 im Exil das Leben. Die Handschrift, in barockem Deutsch verfasst, wurde wiederum vergessen. Eingebunden in das reich mit Blattgold und Malereien verzierte mittelalterliche Foliofragment einer Chorhandschrift auf Pergament, lagert sie im Tresor der historischen Gymnasialbibliothek des Christianeums in Hamburg-Altona, der sie durch den Gelehrten Johann Peter Kohl (1668-1778) im Rahmen seiner Schenkung, dem Donum Kohlianum, 1768 übereignet worden war. Das originale, in barocker Sprache verfasste Manuskript hat – außer seinem  Autor Martens, dem Vorbesitzer, der ihr vermutlich den wertvollen Einband verpasste, den  Bibliothekaren der Anstalt und 1925 Wilhelm Junk nebst einem mit ihm arbeitenden Professor Reh vom Hamburger Zoologischen Museum – bislang wohl kaum jemand gelesen.

Das Christianeum, gegründet 1738 als Gymnasium academicum, hält eine Lehrerbibliothek von ca. 29 000 Bänden, davon ca. 22 000 Bände  Altbestand. Die Bibliothek hat einen wissenschaftlichen Sammlungscharakter; die Bestände werden seit 1850 in Form einer systematischen Präsenzaufstellung erfasst und sind integraler Bestandteil der Hamburger Anstalt seit ihrer Gründung in der hoheitlich dänischen Stadt Altona.

Der erste Bibliothekar des Christianeums war Georg Matern de Cilano (1696-1773), der sein Amt von 1743 bis zu seinem Tode ausübte; bis auf den heutigen Tag obliegt die Leitung der Lehrerbibliothek einem Mitglied des Kollegiums. Im 18. Jahrhundert wurde die Bibliothek  durch drei Buchsammlungen Altonaer Bürger erweitert, deren wertvollste  das bereits erwähnte Donum Kohlianum von 1768 war, denn es enthielt nicht nur zahlreiche Handschriften,  Inkunabeln und seltenen Drucke, sondern auch zwei mittelalterliche Kodizes aus dem 14. Jahrhundert: die mit reicher Buchmalerei ausgestatteten italienischen Handschriften von Dantes Comedia (Codex Altonensis) und Boccacios Il Filostrato (Codex Christianei).  Eine  Schenkung des dänischen Königs Friedrichs IV. (1768-1839) bescherte der Bibliothek die kolorierte Ausgabe der seltenen Flora Danica, der allerdings der letzte Band fehlt: nach dem deutsch-dänischen Krieg war die Freundschaft der Dänen zum nunmehr preußischen Altona 1864 erkennbar abgekühlt. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor die Bibliothek des Christaneums geschätzte 10.000 Bände an die zerbombte Hamburger Staatsbibliothek – darunter auch Teile des 2005 rekonstruierten Donum Kohlianum -, deren Provenienz seit nunmehr einigen Jahren sukkzessive im Katalog der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek nachgewiesen wird.

Historische Gymnasialbibliotheken bergen unschätzbares Kulturgut und bilden als Sammlungen die Geschichte ihrer Anstalten ab. Sie sind gleichwohl, sofern sie nicht längst zergliedert wurden in große öffentliche Bibliotheken oder auch über den Handel verscherbelt worden sind, aus vielerlei Gründen heute gefährdet, insbesondere durch unsachgemäße Aufstellung, mangelnde Pflege seitens der Verwaltungsbesitzerin, d.h. der jeweilig zuständigen staatlichen Behörde, und durch die Ignoranz einer Schulöffentlichkeit. Heranwachsende, ihre Eltern und Lehrer, behördliche Sachbearbeiter, Abteilungsleiter, ministeriale Staatssekretäre und Senatskanzleien haben durchweg keine Vorstellung davon, welch wertvolles Kulturgut sie in ihren traditionsreichen Bildungsanstalten, den Gymnasien, besitzen. Die historischen Buchsammlungen in den Schulen überleben durch die Öffentlichkeit, also traditionell durch Austellungen, nicht durch die naturgemäß wenigen wissenschaftlichen Fachbenutzer oder durch die gelegentlich interessierten Schüler und Lehrer, die sie schätzen.

Brief von Leibniz in der Christianeums-Bibliothek (1716)

Von der Öffentlichkeit beachtete Ausstellungsorte sind heute indes nicht mehr vorrangig die Foyers der Staatsbibliotheken oder die Sonderkabinette der Museen, sondern der vorzüglich wahrgenommene Ort ist das Internet mit seinen Datenbanken für Digitalisate. Digitalisierungen und Datenbanken kosten aber Geld, und eben dies hat die öffentliche Hand des Staates für dessen Kulturgut ersten Ranges in den Gymnasien nicht auf der Rechnung.

Editorische Notiz

Erstmals veröffentlicht am 07/12/2010  im damals neuen Blog AG Frühe Neuzeit (AGFN) des Historikerverbands. Das Blog wurde ein Jahr später geschlossen, fand aber eine Heimstatt bei hypotheses.org als Frühneuzeit-Blog der RWTH .

Brockes von Fritzsch

Manchmal einfach nur ein Bild…

Dieses zeigt Barthold Heinrich Brockes (1680-1747), Hamburger Dichter der frühen deutschen Aufklärung.  Es fand sich als einzelnes Blättchen dermaleinst in einem  Umschlag in einer Gymnasialbibliothek in Altona. Offensichtlich ein ausgetrenntes Frontispiz, ließ sich kein Werk des Bibliotheksbestand als Ursprungsort ausmachen; woher es stammt, wie’s in den Umschlag kam und von wem es wann in der Bibliothek deponiert worden war, bleibt unbekannt.

Es handelt sich um einen feinen und erkennbar routinierten Kupferstich, datiert 1744: „Gravé par Fritzsch“ sagt die gestochene Bildlegende,  so als müsse jeder den Stecher kennen. Christian Fritzsch (1695-1769) hat einen Eintrag im Thieme/Becker und infolgedessen immerhin einen Wikipediaartikel. Dass der Mann ein Hamburger Starporträtist mit nachfolgendem Familienbetrieb gewesen ist, zeigen Hamburger digitalisierte Bestände.

Mein Scan war eine Sicherung,  die eines einsamen und fragilen Oktav-Blättchens in seinem Umschlag.

Aus meinem Journal des Luxus und der Moden (3)

Barbaren

(2005)

Die Überprüfung der in einem Eintrag von kg vom Dezember 2004 in www.netbib.de verzeichneten „historischen Gymnasialbibliotheken“ ergab ein buntes Bild, was die jeweilige Betreuung (und auch die Präsentation im Netz) betrifft: mal umsorgt ein Mitglied des Kollegiums den Bestand (Konstanz, Hamburg), mal ist’s die Landesbibliothek (Coburg), mal ist ein Bibliothekar fest angestellt (Stade), mal hat ein Förderverein einen „Direktor“ installiert (Hadamar), mal hält eine Pensionär den Laden offen und in Schuss (Seesen). Auch die Präsentation im Netz reicht von bildschön (Rastatt) bis überhaupt nicht (Düsseldorf, wo nur nach eingehender Erforschung der Seite überhaupt ein Hinweis auf den genialen Status der Bibliothek zu bekommen ist!); manche haben auch bereits den virtuellen Zugang eröffnet, durch Fördervereine (Jever) oder durch eine Zentralbibliothek. Jeder macht es nach seinen Möglichkeiten und wie es zu seinem Haus und zu seinem Ort passt.

***

Als ich die Namen der historischen Schulbibliotheken des Ostens las, bei denen kg ebenso wie bei den oben genannten Orten auf ein Magdeburger Verzeichnis von Handschriften verweist, hab ich gegrinst. Ein „Gymnasium“, gar noch ein „Stifts-„, „Dom- „, geschweige denn ein „Fürstliches“ hat es dort seit drei Generationen nicht gegeben; das hieß „Oberschule“ und war etwas anderes. „Gymnasien“ sind in Sachsen, Thüringen oder Brandenburg nicht mal fünfzehn Jahre alt. Gibt man die „alten“ Namen im Computer in eine Suchmaschine ein, landet man fast ausschließlich auf der von kg benutzten Handschriftenverzeichnis-Seite. Die Schul-Orte existieren nicht mehr; die schöne barocke Anlage z. B. der Templiner Anstalt, des „Joachimsthalschen Gymnasiums“, ist zwar noch da, aber „in Zerfall“.

***

Bis auf den heutigen Tag weitestgehend unbekannt geblieben ist eine DDR-weite Maßnahme in den Jahren nach der Boden- und Verwaltungsreform 1952/53. Die Behörden ließen systematisch alle kleinen und mittleren Rats-, Stifts-, Schul-, Kirchen-, Kloster- und besonders Hofbibliotheken zerschlagen: Die Bestände wurden restlos auf Lastwagen verladen und abgekarrt, zunächst komplett nach Leipzig zwecks Feststellung der Dubletten – ein völlig absurdes und nur auf dem Papier existierendes Unterfangen. Ein Teil landete in den großen Landes- und Universitätsbibliotheken, aber wohl nur, wenn zufällig jemand in der Nähe war, der das veranlasste, oder weil eine gotische Minuskel die Lesbarkeit nur für kleinste Kreise garantierte; der größte Teil wurde als Altpapier zu Makulatur zermatscht oder, sofern etwas den Barbaren irgendwie wertvoll erschien, als Dublette in den bundesdeutschen Antiquariatshandel verschoben zwecks Beschaffung von Devisen. (Dazu findet sich im Internet ein Hinweis von Rüdiger Wirth: Die Zerschlagung der historischen Buchbestände in der DDR1, in dem ein Artikel aus der NZZ vom April 2002 zitiert wird und auch ein funktionierender Link zu diesem Artikel existiert; netbib.de2 hat diesen Artikel3 auch im Archiv.)

Was mit den in den Bibliotheken verwahrten Archiven der Rathäuser, Stifte, Schulen, Kirchen, Klöster und Höfe passierte, wird vielleicht nie mehr aufzuklären sein. Was in dem NZZ-Artikel 2002 steht, ist womöglich auch noch nicht die ganze Wahrheit. Meine Frau Mutter, Jg. 1926, erinnert sich an einen Kommilitonen, der ihr in den 50er Jahren in Greifswald erzählte, er habe in Leipzig gesehen, wie man große Haufen aus alten Büchern gemacht und angezündet habe, er sei – wie andere Menschen auch – hinzu gelaufen und habe, was noch nicht angekokelt war, für sich genommen; es seien sehr alte Sachen gewesen.

Die Favorisierung von „einem an den Grundwerten des Sozialismus orientierten Buchbestand“ hat ganz zweifellos die Ignoranz für Jahrzehnte befördert; einen ministeriell in Zeiten des Friedens veranlassten Akt der Barbarei entschuldigt sie nicht.

Denn was ein solcher Akt bewirkt, zeigt ein Blick ins Internet. Nur ein einziger der von kg genannten Namen existiert4 – das Gymnasium Ernestinum in Gotha, 1990 „wieder“ gegründet. Der historische Buchbestand dieser Anstalt befindet sich „nicht weit entfernt“ in der „Forschungs- und Universitätsbibliothek Gotha/Erfurt“. Der Bestand hat Glück gehabt; irgendein Retter muss Anfang der 50er Jahre gewusst haben, wie man die Sachen bei Nacht und Nebel in eine nächstgelegene unantastbare, weil große Bibliothek schafft. Keine der anderen von kg genannten Schul-Orte hatte dieses Glück; keiner der anderen Orte ist „wieder“ gegründet worden. Schulpforta ist keine Ausnahme, sondern der Bestand dieser Anstalt war einfach zu umfangreich gewesen, um ihn unbemerkt zu entsorgen; die Gefahr, dass irgendein englischer oder schwedischer Journalist eine derartig gigantische Aktion mitkriegt, war zu groß.

***

Meine Anstalt in Hamburg, das Christianeum in Altona, residiert in einem Bauhaus-inspirierten Gebäude von Arne Jacobsen, bezogen 1972, die Lehrer sind gut gekleidet und nicht von gestern, die jungen Leute frönen zuweilen der Hip-Hop-Culture und bekiffen sich mitunter wie überall auf der Welt. Dass im Haus eine große, teilweise alarmgesicherte Bibliothek mit u.a. 17 mittelalterlichen Handschriften und ca. 60 Inkunabeln existiert, ist keineswegs ein täglich Schulbrot, man ist von heute und nicht verstaubt, dennoch scheint hier womöglich mehr zu liegen (bzw. zu stehen) als der Beweis, dass die Anstalt bereits über 260 Jahre alt ist; Sammlung und Archiv erlauben wahrscheinlich das, was man Identität nennt, das unbestreitbare Dasein an einem Ort und mit einem Namen.

Auf welcher Grundlage sollte jemand auf die Idee kommen, z. B. in Freiberg (Sachsen) ein Albertinum5 „wieder“ zu gründen? Weil eine Internet-Seite (z.B. netbib) ein „Albertinum, Freiberg (Sachsen)“ anzeigt? Wenn nicht einmal festzustellen ist, was für ein „Albert“ von Sachsen – Scholastiker oder Prinz – der Namensgeber der Anstalt war? Wenn selbst die offizielle Internet-Seite der Stadt kein Wort zur Ortsgeschichte verliert?

***

50 Jahre, tempi passati. Gleichwohl bleibt für mich nach wie vor der Skandal, dass die Verluste im Bewusstsein der Öffentlichkeit dem Begriff „Beute“ zugeordnet worden sind und immer noch werden, also den Ereignissen in der sowjetisch besetzten Zone 1945/46. Tatsächlich ist in der von kg in netbib aufgeführten Liste nur ein Ort genannt, der nachweislich 1946 seinen Buchbestand als „Beute“ verloren hat: das Domgymnasium in Halberstadt (das auch nicht mehr existiert). Das wirklich Ungeheuerliche ist, dass bis heute – außer einem Schweizer Redakteur – hierzustaate niemand zur Kenntnis nehmen mag, dass es ein Unterschied ist, ob in chaotischen Zeiten Sieger und Hasardeure abräumen oder ob im Namen der eigenen Obrigkeit abgeräumt wird. (Dies sei denen ins Stammbuch geschrieben, die sich – egal, ob aus Existenzsorge oder als intellektuelle Koketterie – diese DDR wieder zurück wünschen.)

Es gibt chaotische Zustände, die verletzen; es gibt bürokratische Maßnahmen, die vertilgen. Vielleicht liegt in kg.s Anregung, sich um eine Kommunikation zwischen den historischen Schulbibliotheken zu kümmern, ja mehr als die technische Frage, ob und wie man sich mit seinen Schätzen öffentlich macht.

7. Januar 2005

Nachwort

Das Journal des Luxus und der Moden, erschienen zwischen 1786 und 1827, war eine beliebte Monatszeitschrift für die neuesten Trends. Das Magazin wurde von der Bibliothek des Christianeums (Hamburg) gehalten; dieses und weitere Zeitschriftenbestände gelangten 1946/47 in die Staatsbibliothek Hamburg.

Ich führe seit über zehn Jahren einen Dateiordner mit jenem Titel auf meiner Festplatte, den ich immer mal wieder ergänze. Barbaren war ein Brief und eine Empörung.

Diesen Artikel zitieren: Felicitas Noeske, "Aus meinem Journal des Luxus und der Moden (3)," in bibliotheca.gym, 13/09/2017, https://histgymbib.hypotheses.org/2854. Anmerkungen
  1. Diskussionsforum des Freiberger Altertumsvereins, 7. September 2002; nicht mehr online archiviert
  2. heute: http://log.netbib.de/
  3. Dirk Sangmeister: Ein Akt der grossen Kulturbarbarei. In: Neue Zürcher Zeitung, 25. April 2002
  4. Seit 2005 wurden eine Reihe von Anstalten (auch online) wiederbelebt.
  5. Lebt als Geschwister-Scholl-Gymnasium und hat seine Gymnasialbibliothek bewahrt

Liste der zerschlagenen und zerstörten Gymnasialbibliotheken

Zerschlagene und zerstörte Gymnasialbibliotheken Sehr(!) vorläufige Sammlung Siehe auch

bibliotheca.gym: Listen der Gymnasialbibliotheken

Wesentliche Quellen:

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/handschriftenlisteA.html
Verzeichnis des HandschriftenarchivsDeutscheTexte des Mittelalters

Feldmann, Reinhard, Historische Sammlungen der Schulbibliotheken im Rheinland und in Westfalen, in: Schulbibliothek aktuell 1993, S. 150-156 (Pdf)

Alphabetisch nach Orten:

Bochum Gymnasialbibliothek

(zerstört im WK II)

http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf

Büdingen Wolfgang-Ernst-Gymnasium

http://wolfgang-ernst-gymnasium.de/index.php?page=btgeschichte

Fabian 1.1. : [Graf Wolfgang Ernst I. (1560-1633)] war ein Freund des Buches. Dies zeigen nicht nur Bücherkäufe, vornehmlich auf den Frankfurter Messen, oder Autorenwidmungen, er rüstete auch die von ihm 1601 neu fundierte Büdinger Lateinschule mit einer stattlichen Bibliothek aus. Sie bildete über Jahrhunderte den Kern der Gymnasialbibliothek, bis sie 1958 aus Unverstand aufgelöst und verschleudert wurde. […]

http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Fuerstlich_Ysenburg-_Und_Buedingensche_Bibliothek
http://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/29424

siehe auch:
Geschichte des Gymnasiums in Büdingen
https://wolfgang-ernst-gymnasium.de/
–> Schulgemeinschaft –> Bücherturm

Breslau (Wroclaw, Polen) Kgl. St. Mathiasgymnasium

http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/breslaud.html

Brieg (Brzeg, Polen) Gymnasialbibliothek

http://histgymbib.hypotheses.org/707
http://www.bu.uni.wroc.pl/de/kataloge/digitalisierte-kataloge-gymnasialbibliothek-brieg-katalog
Teile in Breslau und in Berlin:
http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/briegb.html

Brüx (Most, Tschechien) Gymnasialbücherei

http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/bruexb.html

Cottbus Gymnasium

GW:
[Gy] — [Gymnasium]: Verlust
Erfasster Bestand 1 Ausgaben:
http://gesamtkatalogderwiegendrucke.de/docs/M40796.htm

Düren Stiftisches Gymnasium

zerstört im WK II
http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf

Emmerich Gymnasialbibliothek

zerstört im WK II; Reste in der UB Marburg
http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf
S. 156, Anm. (9)
GW:
Emmerich, Städtisches Willibrord Gymnasium
Gy — Städtisches Willibrord Gymnasium
Erfasster Bestand: 1 Ausgaben

Erfurt Fürstliches Gymnasium

Stadt- und Regionalbibliothek „A. S. Puschkin“:
[…] Später [i.e.: nach 1920] wurden noch Bestände der 1867 gegründeten Ratsbibliothek, des seit 1882 bestehenden Städtischen Realgymnasiums und aus der Fürstlichen Gymnasial- und Landesbibliothek aufgenommen, die sich aber heute nicht mehr im Bestand befinden. […]
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Stadt-_Und_Regionalbibliothek_’A._S._Puschkin‘ 1.2
siehe dazu aber auch:
http://www.erfurt.de/ef/de/leben/bildung/sturb/wissenswertes/116585.html
(„eine Gymnasialbibliothek“ – dort nicht genannt: Heinrich-Mann-Gymnasium Erfurt, ehem. „Zur Himmelspforte“ ):
https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich-Mann-Gymnasium_Erfurt#Die_Gr.C3.BCndung_des_Collegium_Amploniam_im_Haus_.E2.80.9Eporta_coeli.E2.80.9C_1412

Essen Burggymnasium

Gymnasialbibliothek
zerstört im WK II
http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf

Gera Goethe-Gymnasium/Rutheneum seit 1608, ehem. Fürstliches Gymnasium Gera

(anscheinend bereits früher aufgeteilt, Katalog 1871)
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/?Buecher-_Und_Kupferstichsammlung_Greiz
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/?Gymnasium_Dr._Konrad_Duden
siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Goethe-Gymnasium/Rutheneum_seit_1608#Ehemalige_Gymnasialbibliothek

Grimma Gymnasium St. Augustin

https://de.wikipedia.org/wiki/Gymnasium_St._Augustin#Schul-Bibliothek.2C_Musikalien-Sammlung.2C_Jubil.C3.A4ums-CD

Güstrow Gelehrtenschule

Fabian 1.2 – 1.4:  http://fabian.sub.uni-goettingen.de/?Museum_Der_Stadt_Guestrow

Hagen Gymnasialbibliothek

zerstört im WK II
http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf

Halberstadt Bibliothek d. Domgymnasiums

http://archiv.ub.uni-marburg.de/eb/2011/0324/
http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/halberstadta.html

Heilbronn Theodor-Heuss-Gymnasium

(?)
http://www.thg.hn.bw.schule.de/index.php/das-thg/schulgeschichte/81-das-thg/134-chronik-eine-schule-im-wandel?showall=&start=1

Iglau (Jihlava, Tschechien) Gymnasialbibliothek

http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/iglaua.htm

Käsmark (Slowakien) Lyzealbibliothek

http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/kaesmark.html

Jülich Gymnasium Zitadelle

Gymnasialbibliothek
zerstört im WK II
http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf

Köthen Gymnasialbibliothek

(bis Anfang der 1950er Jahre nach Zeugenaussage noch am Ort; heute weiterer  Verbleib bislang unbekannt.)

Kronstadt (Brasso https://de.wikipedia.org/wiki/Brașov) Gymnasialbibliothek

http://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/search.cgi?query=ko:
http://katalog.ub.uni-heidelberg.de/cgi-bin/search.cgi?query=ko:%22Gymnasialbibliothek%20%20Brass%C3%B3%22&sort=0&sess=6e75baca310d2541a56a9a25db6201f0&fsubmit=Suchen&quicks=vtko

Leitmeritz (Litomerice, Tschechien)

http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/leitmeritzc.html

Lüdenscheid Gymnasialbibliothek

zerstört im WK II
http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf

Magdeburg Bibliothek des Dom- u. Klostergymnasiums

Reste an Handschriften in Berlin:
http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/magdeburga.html

Mönchengladbach Gymnasialbibliothek

zerstört im WK II
http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf

Neiße (Nysa, Polen) Bibliothek des Staatl. Gymnasium Carolinum

http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/neissea.html

Posen (Poznan, Polen) Bibliothek d. Friedrich-Wilhelm-Gymnasium

http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/posenb.html

Quedlinburg Stifts- u. Gymnasialbibliothek

http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/quedlinburgb.html
Handschriften: Teilbestände in Halle
http://www.manuscripta-mediaevalia.de/hs/kataloge/HSK0486.htm

Schwerte Gymnasialbibliothek

zerstört im WK II
http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf

Siegburg Gymnasialbibliothek

zerstört im WK II
http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf

Siegen Gymnasialbibliothek

zerstört im WK II
http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf

Stralsund Gymnasium zu Stralsund

–> (1945:) Stadtarchiv Stralsund
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/?Archivbibliothek_Stralsund
2012 veräußert an Antiquariat Peter Hassold und Augusta Antiquariat; 1 Ex bei Zisska und Schauer; angestrebter Rückkauf 2013 (via: Archivalia, suche „causa stralsund:) https://archivalia.hypotheses.org/?s=causa+stralsund&submit=Suchen
Über den Umfang des Rückkaufs wurde nichts bekannt.

Thorn (Torún, Polen) Gymnasialbibliothek

http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/thornb.html

Torgau Gymnasium

–> evtl. Landesbibliothek Sachsen-Anhalt?
siehe Fabian 1.24: http://fabian.sub.uni-goettingen.de/?Universitaets-_Und_Landesbibliothek_Sachsen-Anhalt

Wernigerode Gymnasialbibliothek

http://www.lostart.de/Webs/DE/Datenbank/InstitutionVerlust.html;jsessionid=38F406D0557AF5F60DEFE46319BADE7D.m0?cms_param=menu%3Dstmp%26INST_ID%3D5750#id68138
http://www.lostart.de/Webs/DE/Datenbank/ObjektgruppeVerlust.html?cms_param=OBJGRP_ID%3D13623

Die Wernigeröder Gymnasialbibliothek geht bis auf die Mitte des 16. Jhds. zurück. Teile der Bibliothek waren am Ende des Zweiten Weltkrieges zusammen mit der Fürstlichen Bibliothek Stolberg-Wernigerode ausgelagert und wurden offenbar gemeinsam mit dieser kriegsbedingt verbracht.

http://www.lostart.de/Webs/DE/Datenbank/InstitutionVerlust.html?cms_param=INST_ID%3D5750%26menu%3Dinfo

Znaim (Znojmo, Tschechien) Gymnasialbibliothek

http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/znaima.html

Liste der ausgelagerten Gymnasialbibliotheken

Ausgelagerte Gymnasialbibliotheken – Vorläufige Sammlung – Siehe auch

bibliotheca.gym: Listen der Gymnasialbibliotheken

alphabetisch nach Orten:

Anklam Lilienthal-Gymnasium

(ab 1935:Lilienthal-Schule)
Teile der Bestände im Museum im Steintor, Anklam

Ansbach (mehrere? Gymnasien)

–> Staatliche Bibliothek Ansbach (seit 1962)

Berlin

Luisenstädtisches Realgymnasium
Sophiengymnasium
Königsstädtisches Gymnasium
Leibniz-Gymnasium
–>Berliner Stadtbibliothek–>Zentral- und Landesbibliothek Berlin
(kein Nachweis dort als Sammlungen: Verlust aller Kataloge, s. Fabian)

Gymnasium zum Grauen Kloster

https://www.graues-kloster.de/
–>Landesbibliothek Berlin (seit 1944)

Brilon Gymnasium Petrinum

http://www.petrinum-brilon.de/
http://www.petrinum-brilon.de/index.php/schule/schulgeschichte

(http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf Anm.9)

seit 2015 ausgelagert (Museum Haus Hövener)

Bückeburg Gymnasium Adolfinum

http://www.adolfinum-schaumburg.de/willkommen-auf-der-homepage-des-gymnasium-adolfinum/
http://www.sn-online.de/Schaumburg/Bueckeburg/Bueckeburg-Stadt/400-Jahre-Adolfinum-Programm-steht
(kein Hinweis auf Bibliothek auf der Schulhomepage)
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Fuerstlich_Schaumburg-Lippische_Hofbibliothek  (1.11 ff.)
→ Niedersächsisches Staatsarchiv Bückeburg
(Bestände der Gymnasialbibliothek nicht ausgewiesen)

Buxtehude Halepaghen Schule

–> historische Bestände im Stadtarchiv Buxtehude
http://www.kulturstiftung-stade.de/fileadmin/user_upload/Stipendium/Tristan_Kuipers_Stader_Tageblatt_140814.pdf

Coburg Casimirianum

–> Landesbibliothek Coburg
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Landesbibliothek

Detmold Leopoldinum

http://www.gymnasium-leopoldinum-detmold.de/
http://www.gymnasium-leopoldinum-detmold.de/schule/schulchronik/
http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf (Anm.9)
→ Lippische Landesbibliothek: http://www.llb-detmold.de/
(dort nicht als Sondersammlung ausgewiesen)

Duisburg Landfermann-Gymnasium

Bibliothek d. staatl. Gymnasiums
http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf (Anm.9)
→ Stadtbibliothek Duisburg:
Als Sammlung (übernommen 1989) dort erwähnt: https://www2.duisburg.de/stadtbib/standorte/zentrale/buchschaetze.php

Elberfeld (Wuppertal)

Gymnasialbibliothek(en), Reste
 http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf (Anm.9)
→ Stadtbibliothek Wuppertal:
https://www.wuppertal.de/kultur-bildung/stadtbibliothek/
(dort nicht gesondert ausgewiesen<)

Flensburg Altes Gymnasium

http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Bibliothek_Des_Flensburger_Alten_Gymnasiums
→ Landeszentralbibliothek Schleswig Holstein Flensburg
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Landeszentralbibliothek_Schleswig-Holstein
http://www.bibforum.eu/lzb.htm

Freising Domgymnasium

–> Dombibliothek – Diözesanbibliothek des Erzbistums München und Freising
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Dombibliothek_-_Freising (siehe 1.1 – 1.4)
https://www.dom-gymnasium.de/cms2/index.php
(keine Erwähnungen des Altbestands auf der Homepage)

Fulda Gymnasium

(heute: Rabanus-Maurus-Schule)
Hochschul- und Landesbibliothek Fulda (Hessische Landesbibliothek)
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Hessische_Landesbibliothek_(Fulda)
(siehe 2.33, 2.41)

Görlitz Milich’sche Stadt- und Gymnasialbibliothek

vermutl/evtl.: Breslau
http://books.google.de/books?id=T_n09UAC0owC&pg=PA62&
und:
http://www.goerlitzer-sammlungen.de/olb/

Gotha Ernestinum

http://www.ernestinum-gotha.de/
https://de.wikipedia.org/wiki/Ernestinum_Gotha
(kein Hinweis zur Geschichte der Anstalt auf der Schulhomepage)
–>Universitäts- und Forschungsbibliothek Erfurt/Gotha  (seit WK II? Oder: seit 1952/53?)
https://www.uni-erfurt.de/bibliothek/hist-best/
http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/gothaa.html
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Forschungs-_Und_Landesbibliothek_%28Gotha%29
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Forschungs-_Und_Landesbibliothek_%28Gotha%29#2125

Halle Latina

ab 1991: Latina August Hermann Francke, Landesgymnasium in den Franckeschen Stiftungen
http://www.latina-halle.de/ (Link: Schulprofil)
ab 1993/94:
http://bibliothek.romanica.de/ueber-die-schulbibliothek
Altbestände
Hauptbibliothek der Franckeschen Stiftungen
http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/hallec.html
umgelagert und zerstreut, siehe 1.9:
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Franckesche_Stiftungen

Hameln Schiller-Gymnasium

Stadtbücherei Hameln (seit 1945)
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Gymnasialbibliothek_Des_Schiller-Gymnasiums_In_Der_Stadtbuecherei

Hildesheim Josephinum

–> Domblibiothek Hildesheim (seit 1942)
http://www.dombibliothek-hildesheim.de/de/bestand/altbestand/josephinum
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Dombibliothek_(Hildesheim)

Holzminden Campe-Gymnasium

–> Historische Bibliothek im Schloss Bevern
http://schloss-bevern.de/pages/bibliothek.php

Akademisches Gymnasium

–> (nach 1949:) Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek Niedersächsische Landesbibliothek
http://www.hab.de/de/home/bibliothek/bestaende/bestandsgeschichte/gelehrtenbibliotheken-des-18-und-19-jahrhunderts.html

Kassel Lyceum Fridericianum zu Cassel

http://regiowiki.hna.de/Lyceum_Fridericianum
(heute: Friedrichsgymnasium Kassel)
http://www.fg-kassel.de/
vermutlich Restbestände in der Murharschen Bibliothek, Kassel: der Katalog weist (z. T. noch nicht erschlossene) Schulschriften nach. Übernommene Buchbestände wurden i.d.R. ohne Provenienzhinweise eingearbeitet.
https://hds.hebis.de/ubks/Discover/EBSCO?lookfor=lyceum+fridericianum&type=allfields&service=combined&submit_button=Suchen
https://hds.hebis.de/ubks/Discover/EBSCO?lookfor=lyceum+zu+cassel&trackSearchEvent=Einfache+Suche&type=allfields&search=new&submit_button=Suchen
http://www.fg-kassel.de/lernen/bibliotheken/

Kempen Gymnasium Thomaeum

–>  Probsteiarchiv Kempen
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Propsteiarchiv

Koblenz Gymnasium

–> Bonn Universitätsbibliothek (1821)
https://www.ulb.uni-bonn.de/sammlungen/historische-bibliotheken/gymnasialbibliothek-koblenz-wetzlar

Konitz (Chojnice, Polen) Gymnasialbibliothek

–>Hauptbibliothek der Nikolaus-Kopernikus-Universität
http://www.vifabbi.de/fabian?Nikolaus-Kopernikus-Universitaet
(siehe 1.2)
http://books.google.de/books?id=0zQP-lB0E28C&pg=PA82#v=onepage&q&f=false
https://books.google.de/books?id=FsgDAAAAcAAJ&pg=PA112&lpg=PA112&dq=
http://kpbc.ukw.edu.pl/dlibra/plain-content?id=60634
http://www.westpreussen.de/cms/ct/allgemeines/schulwesen.php

Bad Kreuznach Gymnasium an der Stadtmauer

http://stamaonline.de/
→ Heimatwissenschaftliche Zentralbibliothek des Landkreises Bad Kreuznach (HWZB)
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Heimatwissenschaftliche_Zentralbibliothek (1.2)
http://www.heimatkundeverein-kh.de/bibliothek.html

Lemgo Engelbert-Kämpfer-Gymnasium

http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf
–> Bibliothek des Stadtarchivs Lemgo
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Stadtarchiv_(Lemgo)
http://www.stadtarchiv-lemgo.de/suche-im-archiv/bestaende-des-stadtarchivs/10-bibliothek/
http://www.stadtarchiv-lemgo.de/veranstaltungen-und-hinweise/ausstellung-gymnasialbibliothek/

Lippe Leopoldinum

Siehe oben: Detmold (?)
–>Lippische Landesbibliothek
http://www.llb-detmold.de/wir-ueber-uns/ueber-die-landesbibliothek/geschichte.html
http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pdf (Anm.9)

Lübeck Katharineum

http://www.katharineum.de/
http://www.katharineum.de/rundgang/geschichte
–> Stadtbibliothek Lübeck
http://stadtbibliothek.luebeck.de/
(Die Räume mit den historischen Beständen der Gymnasialbibliothek sind über die an die Anstalt angrenzende Stadtbibliothek erreichbar.)

Mannheim Karl-Friedrich-Gymnasium

http://fabian.sub.uni-goettingen.de/?Karl-Friedrich-Gymnasium_(Mannheim)
http://primo.bib.uni-mannheim.de/primo_library/libweb/action/search.do?dscnt=1&dstmp=1361390077859&vl(freeText0)=großherzogliches+gymnasium&vid=MAN_UB&fn=search&fromLogin=true
http://primo.bib.uni-mannheim.de/primo_library/libweb/action/search.do?&vl(freeText0)=%20François-Joseph%20Terrasse%20Desbillons&fn=search&vid=MAN_UB

Meiningen Staatliches Henfling-Gymnasium

–> Meiningen Museumsbibliothek
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Henfling-Gymnasium

Minden Gymnasium

–>Kommunalarchiv Minden (ca. 10.000 Bände)
http://www.minden.de/internet/page.php?site=7000006&typ=2
Rainer Kregel, Die Geschichte der Gymnasialbibliothek Minden (1989)
http://dfg-viewer.de/show/?id=8071&tx_dlf[id]=http%3A%2F%2Fwww.lwl.org%2Fwestfaelische-geschichte%2Fviewer%2Fwz_139%2Fmets.xml&tx_dlf[page]=275
http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/finde/langDatensatz.php?urlID=9400&url_tabelle=tab_literatur

Münster Gymnasium Paulinum

–> Universitäts- und Landesbibliothek Münster
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Universitaetsbibliothek_(Muenster)
1.1.: Jesuitenbibliothek

Neuruppin Altes Gymnasium< (Friedrich-Wilhelms-Schule)

http://www.altes-gymnasium-neuruppin.de/seite/120998/historie.html
Bibliothek des Heimatmuseums–>Museum Neuruppin
Stadtverwaltung
http://www.altes-gymnasium-neuruppin.de/seite/112475/stadtbibliothek.htm
http://www.altes-gymnasium-neuruppin.de/
http://www.museum-neuruppin.de/
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Heimatmuseum_(Neuruppin)

Offenburg ehem. Großherzogliche Gymnasium Offenburg

(heute Grimmelshausen-Gymnasium)
http://www.neueweltundalteswissen.de/integration.htm
Bis 1991 geführt
heute: –> Historische Bibliothek des Stadt Offenburg

Oldenburg Altes Gymnasium Oldenburg (AGO)

–> Landesbibliothek
https://www.nwzonline.de/oldenburg/kultur/neuer-glanz-fuer-grossen-schatz-neuer-glanz-fuer-grossen-schatz_a_1,0,3000522705.html
Fabian 1.13:
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/?Landesbibliothek_(Oldenburg)

Quedlinburg Gymnasium

(seit 1985:) –> Historische Bibliothek, Quedlinburg
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Historische_Bibliothek_%28Quedlinburg%29

Rinteln Gymnasium Ernestinum

http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Gymnasium_Ernestinum
1.3-1.5: hist. Restbestände, Zerstückelung im 19. Jh.

Schleusingen Hennebergisches Gymnasium

http://www.insuedthueringen.de/lokal/hildburghausen/schleusingen/Graefliche-Gymnasialbibliothek-wird-digital-inventarisiert;art83437,3176909
http://www.schleusingen-gymnasium.de/index.php?id=152&L=1%5C%5C%5C%5C%5C%5C%5C%27A%3D0
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Naturhistorisches_Museum_(Schleusingen)

Seesen Jacobsen-Gymnasium

http://www.jacobson-gymnasium.de/
http://www.jacobson-gymnasium.de/geschichte/jacobson.html
1931/1968/1972 große Teile des hist. Bestands ausgelagert an verschiedene Standorte:
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Jacobson-Gymnasium (1.3)

Soest Archigymnasium

(Bibliothek vermutl. ausgelagert, siehe Hinweis auf Archiv & Wikipedia-Artikel:) http://www.archive.nrw.de/LAV_NRW/jsp/findbuch.jsp?archivNr=364&tektId=10&id=08
https://de.wikipedia.org/wiki/Archigymnasium_Soest#Geschichte
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Wissenschaftliche_Stadtbibliothek_(Soest) (1.17: seit 1975)
Findbuch der Archivalien vorhanden; Bestände der Gymnasialbibliothek; nicht als Sondersammlung ausgewiesen: http://www.soest.de/03leben_wohnen/kultur/archiv/117040100000015994.php

Stadthagen Ratsgymnasium

http://archiv.twoday.net/stories/223459/
http://www.rgs-stadthagen.de/
http://www.rgs-stadthagen.de/Content/joomla/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=29&Itemid=483
(Keine Erwähnung einer Bibliothek)
→ Niedersächsisches Staatsarchiv Bückeburg
(Bestände der Gymnasialbibliothek nicht ausgewiesen)

Stendal Gymnasium Stendal

Lehrerbibliothek
–> Universitätsbibliothek Freiburg
http://dl.ub.uni-freiburg.de/diglit/prn_gym_stendal_bib

Stralsund Gymnasium zu Stralsund

–> (1945:) Stadtarchiv Stralsund
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/?Archivbibliothek_Stralsund
2012 veräußert an Antiquariat Peter Hassold und Augusta Antiquariat; 1 Ex bei Zisska und Schauer; Rückkauf 2013 (via: Archivalia, suche „causa stralsund“: https://archivalia.hypotheses.org/?s=causa+stralsund&submit=Suchen

Stuttgart

ehem. Königin-Charlotte-Gymnasium, heutiges Hölderlin-Gymnasium
http://www.stuttgart.de/item/show/318897/1
–> heute  Stadtarchiv Stuttgart

Thorn (Torún, Polen) Gymnasialbibliothek

(Seit 1923:) –>  Öffentliche Wojewodschaftsbibliothek und Nikolaus-Kopernikus-Stadtbücherei
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Wojewodschaftsbibliothek
http://www.bbaw.de/forschung/dtm/HSA/thornb.html

Warendorf Gymnasium Laurentianum

http://laurentianum-warendorf.de/
(keine Erwähnung der Lehrerbibliothek auf der Homepage)
http://laurentianum-warendorf.de/unsere-schule/historisches.php
„Schülerbücherei“:  http://laurentianum-warendorf.de/schulleben/schuelerbuecherei.php
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Gymnasium_Laurentianum_(Warendorf)
http://repositorium.uni-muenster.de/document/miami/002f46af-5d01-4fc5-9c5c-d6488b0f55ed/feldmann_1993-schulbibs.pd

Weilburg Gymnasium Philippinum

http://www.philippinum-weilburg.de/index.php?id=9
(keine Erwähnung einer Bibliothek auf der Homepage)
(Seit 1928:) –> (damals Nassauischen) Hessischen Landesbibliothek: alle Bestände vor 1500, ca. 2000 Bände 15. – 18. Jh.
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Gymnasium_Philippinum_Weilburg 1.6, 2.1

Wernigerode Fürstl. Gymnasium

–> Harzbücherei Wernigerode
http://www.wernigerode.de/de/geschichte.html
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Harzbuecherei_%28Wernigerode%29

Wetzlar Gymnasium

–> Bonn Universitätsbibliothek (1819)
https://www.ulb.uni-bonn.de/sammlungen/historische-bibliotheken/gymnasialbibliothek-koblenz-wetzlar

Zittau Gymnasium

–> (Teile): Städtische Museen Zittau
http://www.zittau.eu/6_freizeit/museen/stadtmuseum/bibliothek.htm
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Staedtisches_Museen_(Zittau)

Zweibrücken Herzog-Wolfgang-Gymnasium

http://www.hwg-zw.de/HWG/Startseite.html
(via früherer Internetauftritt:)
http://www.hwg-zw.de/alt/pdf/schreiben_archivar_270308.pdf
Bibliotheca Bipontina (Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz:
https://lbz.rlp.de/de/ueber-uns/standorte/bibliotheca-bipontina/
https://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Bibliotheca_Bipontina

Zwickau Ratsschule

(heute: Westsächsische Hochschule Zwickau – Hochschule für angewandte Wissenschaften)
–> heute im Gebäude der Stadtischen Kunstsammlungen Zwickau
https://www.zwickau.de/de/ratsschulbibliothek/ratsschulbibliothek.php
https://de.wikipedia.org/wiki/Ratsschulbibliothek_Zwickau
http://fabian.sub.uni-goettingen.de/fabian?Ratsschulbibliothek_(Zwickau)

Bücherschätze aus der Bibliothek im Gymnasium Ernestinum zu Rinteln

Schwedt, Georg

Bücherschätze aus der Bibliothek im Gymnasium Ernestinum zu Rinteln
Paperback, 120 Seiten.
Verlag: Books on Demand
Erscheinungsdatum: 13.03.2017
ISBN-13: 978-3-7431-4183-4
Erhältlich als Buch € 5,99 und als E-book € 3,99.

Verlagsinformation:

Aus der ehemaligen Universität Rinteln (1621-1809) sind aus dem 16. und 18. Jahrhundert noch etwa 300 Werke als Teil der Kreisergänzungsbibliothek im 1817 eröffneten Gymnasium Ernestinum erhalten geblieben. 40 Werke, u.a. Luther-Schriften und eine frühe Lutherbibel werden ausführlich vorgestellt.

Stralsunder Bücherschätze

Kunkel, Burkhard

Stralsunder Bücherschätze

Harrassowitz Verlag
Erscheinungsdatum: 11.10.2017
39,80 Eur[D] / 41,00 Eur[A]
ISBN 978-3-447-10834-8

Aus der Verlagsankündigung:

[…] eine für die Region bedeutende Bibliothek[…], deren Bestände auf frühe Kirchenbibliotheken, die alte Ratsbibliothek und die seit 1560 bestehende Bibliothek des Stralsunder Gymnasiums zurückgehen. Die Bestände dieser letztgenannten Bibliothek, seltene und eindrucksvollen Handschriften und Frühdrucke, sind jedoch bis heute zu Unrecht weitgehend verborgen geblieben.
Der Band Stralsunder Bücherschätze möchte dem entgegenwirken und einem geneigten, möglichst großen Publikum eine Auswahl der kostbarsten, schönsten und inhaltlich interessantesten Werke aus dieser so bedeutenden Bibliothek präsentieren.  […]

Historische Schulbibliotheken der Frühen Neuzeit – eine Annäherung

Workshop der Franckeschen Stiftungen, Halle,  am 26. und 27. Oktober 2017.

[…] Auf dem Workshop werden sowohl einzelne Bibliotheken unterschiedlicher Schultypen und Konfessionen vorgestellt als auch Schulbibliotheken und Unterrichtslektüren der Frühen Neuzeit in bildungs- sowie bibliothekshistorische Kontexte eingebunden und diskutiert.[…]

PROGRAMM