Gymnasialbibliotheken und -archive

Freundschaftsalben

Unter dem Titel „Vergiß mein nicht” wurde am 6. Juni 2018 eine Ausstellung in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky, Hamburg, eröffnet.  Die Ausstellung ist bezaubernd und noch bis zum 12. August 2018 zu sehen!

Aus den Beständen der Hamburger SUB werden Freundschaftalben (Alba Amicorum) gezeigt, auch Stammbücher genannt,  die seit dem 16. Jahrhundert geführt wurden und in die Freunde dem Besitzer des jeweiligen Albums etwas hineinschrieben, hineinmalten oder hineinzeichneten und -klebten. Die Tradition der Stammbücher erkennen wir heute noch in unseren Gästebüchern und in den Poesiealben der Halbwüchsigen. Die frühen Freundschaftsalben sind „für Historiker, Philologen, Kunsthistoriker und Volkskundler eine wichtige personengeschichtliche und kulturhistorische Quelle”.1

Eintrag des Johannes Bugenhagen d. J. vom 5. April 1571; Zitat aus dem Brief des Paulus an Timotheus II, 3, (V. 15-17) und ein Epigramm von Melanchthon. Bibliothek des Christianeums, Sign.: R 34/1

Freundschaftsalben finden sich nicht selten auch in den historischen Beständen der Gymnasialbibliotheken. So hält die Bibliothek des Christianeums in Hamburg einige Exemplare, unter anderem das sogenannte Wittenberger Stammbuch,  versehen mit 22 Einträgen aus den Jahren 1570 bis 1572.  Diese Einträge befinden sich auf unbedruckten Blättern, die einem Druck von 1566  vor- und nachgebunden wurden. Inhalt des Drucks ist eine Darstellung der Vita Philipp Melanchthons von Joachim Camerarius (1500-1574): Joachimi Camerarii narratio de Philippi Melanchthonis ortu, totius vitae curricolo et morte, gedruckt 1566 in Leipzig. Die Autographen der gelehrten Zitate aus dem Griechischen und Lateinischen versammeln auf den unbedruckten Blättern das gesamte Who is who der reformatorischen Welt der zweiten Generation in Wittenberg.2

Titel mit Besitzereintrag. Bibliothek des Christianeums, Sign.: R 34/1

Das Buch hat einen Besitzereintrag in feiner Handschrift auf dem Titel: Liber Gerhardi Rantzovii Holsati. Es handelt sich um Gerhard Rantzau (1554 – 1580), den Neffen des gelehrten Heinrich Rantzau (1526-1598), des Amtmanns zu Segeberg und königlichen Statthalters, Besitzer von Breitenburg. Gerhard, Sohn von Heinrichs Bruder Paul (1527–1579), besuchte die Universität von Wittenberg ab 1569.3   Für Gerhards gleichnamigen Vetter (1558 – 1627), Sohn Heinrichs,  fehlt indes jeder Nachweis eines Aufenthalts in Wittenberg.  Der gelehrigere Cousin indes geriet 1580 auf einer Reise mit seinem Onkel Heinrich nach Odense auf Fünen  dortselbst  mit einem Mann namens Friedrich Brockdorf  in Streit, man schlug sich, Gerhard überlebte den Zweikampf nicht; er wurde in Odense bestattet.4

Wie das Wittenberger Stammbuch in die Gymnasialbibliothek des Christianeums in Altona kam, ist unbekannt. Stammbücher wurden auf Reisen mitgeführt. Vermutet wird, dass jenes von Gerhard nach dem Tod seines Besitzers vom Onkel in dessen Breitenburger Bibliothek verwahrt wurde. 1627 wurde das Schloss Breitenburg geplündert, die Bibliothek ging in den Verkauf, aus dem einige, darunter ähnlich ausgestattete Exemplare in der Hamburger Stadtbibliothek landeten. Möglicherweise kam das Stammbuch auf diesem Wege in das Gymnasium nach Altona; ein Nachweis seiner Reise wurde bislang nicht gefunden.5

Einband Vorderdeckel. Bibliothek des Christianeums Sign.: R 34/1

Der Oktavband ist kostbar eingebunden und hervorragend erhalten. Die vergoldete Prägung zeigt die Initialen des Besitzers G. R. und die Jahreszahl 1570. Der Einband des Vorderdeckels ist  mit fünf Medaillons geschmückt: in der Mitte ist Jesus in Gethsemane dargestellt, darum gruppiert die geprägten und vergoldeten Portäts von Martin Luther, Philipp Melanchthon, Johannes Bugenhagen und Paul Eber – deren noch lebende Freunde und Jünger  sich mit ihren Einträgen an einer ganz eigenen Erinnerungsstätte versammelten. 6

Literatur

Gerhard Rantzau’s Wittenberger Stammbuch 1570–1572 / Von Dr. Johannes Claussen, Professor am Gymnasium in Altona. In: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinisch-Lauenburgische Geschichte, Bd. 27 1897; S. 79-95. Bibliothek des Christianeums Sign.: K IV 208/76 b . (Digitalisat u.a. via Wikisource)

Weblinks

Wikipedia: Stammbuch (Freundschaftsalbum)
Stabi-Blog: Vergiß mein nicht.  Stammbücher und Freundschaftsalben des 16. bis 20. Jahrhunderts aus Hamburg.

Beitragsbild

„vergiß mein nicht“ Cod.67 in scrin., Nr. 324 (Staats- und Universitätsbibliothek, Hamburg)

Anmerkungen
  1. „Vergiß mein nicht”. Stammbücher und Freundschaftsalben des 16. bis 20. Jahrhunderts aus Hamburg.  Ausstellung 7. Juni bis 12. August 2018. https://blog.sub.uni-hamburg.de/?p=25005
  2. Transkription und Erschließung der 22 Einträge in: Gerhard Rantzau’s Wittenberger Stammbuch 1570–1572 / Von Dr. Johannes Claussen, Professor am Gymnasium in Altona. In: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinisch-Lauenburgische Geschichte, Bd. 27 1897; S. 79-95
  3. Matrikeleintrag vom 23. Juni 1569; nach: Album academiae Vitebergensis, vol. II, Halle 1894; siehe Claussen (1897) S. 92
  4. Claussen(1897)  S. 93
  5. Claussen (1897) S. 94 f.
  6. In alphabetischer Reihenfolge: Joachim von Beust, Johannes Bugenhagen der Jüngere, Paul Crell, Caspar Cruciger, Joachim Eger, Andreas Freyhube, Paul Hess, Hubertus Langustus,  Albert Lemeiger, Georg Maior, Heinrich Moller, Christoph Pezel, Abdias Prätorius, Petrus Praetorius, Esrom Rüdinger, Siegfrid Sack Heinrich Salmuth, Hieronymus Schaller, Michael Teuber, Petrus Vincentius, Matthäus Wesenbeck, Friedrich Widebram (siehe dazu auch Claussen (1897) S.  82-89); alle Einträge wurden vor 2014 eingescannt, die Scans aber noch nicht publiziert.

Ein Besuch in Verden

Kürzlich habe ich hier im Blog über die historische Bibliothek des Domgymnasiums in Verden berichtet, genauer gesagt: über deren Präsentation im Internet, die ich klasse fand – vor allem das darin vorgestellte Programm der historischen Sammlung für die Schüler, das ich vorbildlich fand.  Heute war ich zu Besuch in dieser Bibliothek.

Die Führung durch Sammlungsleiter OStR Reinhard Nitsche und seine ehrenamtlichen Mitarbeiter war so spannend und intensiv, dass ich vergaß, Fotos zu machen und deshalb eins von dem Website gestohlen habe: die Europakarte aus dem Blaeu-Atlas von 1635. Zu diesem Atlas gibt’s die bibliothekarische Darstellung durch einen Schüler. Ebenso wurden Schüler zu wissenschaftlichen Autoren bezüglich der Transkribierung und Übersetzung einer barocken lateinisch verfassten handschriftlichen Beilage in einem alten Folianten, deren Inhalt an Dan-Brown-Romane erinnert, sowie bei der Erforschung von Provenienzen  anhand der Recherche zu Besitzereinträgen.

Gemeinsam mit seiner Chefin, der neuen Direktorin der Anstalt Dr. Dorothea Blume, die der Bibliothek äußerst zugetan ist, bemüht sich Nitsche beharrlich um Bau und Einrichtung neuer Räume für die umfangreiche historische Sammlung; die schöne Arbeitsbibliothek für Lehrer und Schüler mit dem modernen Buchbestand ist längst ausgezeichnet untergebracht und wird von einer festangestellten Bibliothekarin geführt. Einst ebenfalls angemessen und luftig im Erdgeschoss des alten Schulgebäudes aufgestellt, waren die historischen Buchbestände irgendwann zwischen 1978 und 2007, lange vor Nitsches Zeit, in den Souterrain mit Ausgang in den Ziegenhof verbracht worden, wo sie zusammen mit einer unerschlossenen Sammlung von Kunstwerken, einer umfangreichen Kollektion an Schulprogrammen und einem bisher nicht erfassten Schularchiv der Erhellung an einem angemessenen Standort harren.

Das Mittagessen in der Mensa war prima. Die Mensa ist in einem restaurierten alten Haus neben dem Eingang untergebracht, das mal ganz früher eine Schankwirtschaft war, in der sich dermaleinst Wilhelm Busch die Nase begoss, wenn er auf Verwandtenbesuch in Verden war.

Abbildung:

Atlas des Willem Blaeu, 1635. © Domgymnasium Verden.

Die Historische Bibliothek der Stadt Rastatt

Unbekannter Maler: Franziska Sibylla Augusta, Markgräfin von Baden (1675–1733), Öl auf Leinwand, 75,5 × 56 cm. 18. Jh., Privatbesitz (Quelle + Lizenz)

1715 stiftete die Markgräfin Sibylla Augusta (1675–1733) der Stadt Rastatt ein Piaristenkolleg. 1716 wurde nachweislich mit dem Aufbau einer Büchersammlung begonnen.  1808 wurde die Rastatter Piaristenschule mit dem Lyzeum von Baden-Baden, das aus dem dort 1642 gegründeten Jesuitenkolleg hervorgegangen war, zusammengelegt zum Großherzoglichen Gymnasium Rastatt. Auch die Buchsammlungen der beiden Anstalten wurden zu einer einzigen Bibliothek vereinigt, die fürderhin als Lehrerbibliothek der seit 1908 Ludwig-Wilhelm-Gymnasium genannten Schule fungierte und dort bis heute aufgestellt ist. Seit nunmehr einem halben Jahrhundert ist die Bibliothek in städtischer Trägerschaft, seit Ende der 1980er Jahre ist sie dem Stadtmuseum angeschlossen.

Bestände Fragment einer Bibelhandschrift, 10. Jahrhundert. Historische Bibliothek der Stadt Rastatt (Quelle)

Die Sammlung gilt als eine der am besten erhaltenen und erforschten1 Gymnasialbibliotheken unseres Landes und umfasst von insgesamt ca. 80.000 Exemplaren ungefähr 20–25.000 Einheiten historischen Bestand.  In der beachtlichen Zahl an Handschriften galt als ältestes Stück bis vor kurzem ein Bibelfragment des 10. Jahrhunderts aus dem Buch Hiob, das als  Bucheinband benutzt  worden war. Dann wurde im Einband einer in Straßburg 1491 gedruckten Inkunabel das Blatt mit einer alemannischen Minuskel aus dem 9. Jahrhundert entdeckt, der Text kommentiert das Johannesevangelium.2

Spucken oder Sprechen? Originell verziertes Initial. In: Guillelmus Duranti: Rationale divinorum officiorum. [Strassburg: Georg Husner, nicht nach 1478]. 2°. GW 09114. Historische Bibliothek der Stadt Rastatt (Quelle + Lizenz)Die Rastätter Gymnasialbibliothek hält stattliche mehr als 160 Inkunabeln.3 In den Wiegendrucken, aber auch in den zahlreichen Drucken des 16. und 17. Jahrhunderts verweisen immer wieder die Besitzeinträge auf die ursprünglichen Eigner: die Bibliotheca Rastadiensis Scholarum Piarum und die des Collegii Societatis Jesu Badena‘. Bestände der Piaristenbibliothek von Donaueschingen wurden ebenfalls übernommen. Durch einen Jahresetat erfuhr die Bibliothek im 19. Jahrhundert Bereicherungen, des gleichen durch Schenkungen von Lehrern und Schülern. Nennenswerte Verluste hatte die Bibliothek nie zu verzeichnen.4 Eine Sammlung von sogenannten Schulprogrammen des 19. Jahrhunderts5 im Umfang von mehreren zigtausend Jahresberichten aus mehreren Hundert Gymnasien bildet einen wesentlichen Teil der gesammelten Schulschriften.

Vermittlung Bibliothekssaal in Kulissenform im Ludwig-Wilhelm-Gymnasium, Rastatt. (Quelle + Lizenz)

Vor Ostern machte ich auf einer Reise zu einer Tagung im Schwarzwald in Rastatt Station und hatte die Gelegenheit, die Bibliothek kennenzulernen. Und dabei auch, was Heike Endermann, die als wissenschaftliche Bibliothekarin  die Sammlung betreut, unternimmt, um die Bestände als wertvolles Kulturgut bekannt zu machen und zu vermitteln.  So werden im großen Bibliothekssaal, der in Anlehnung an die Form einer Kulissenbibliothek aufgebaut ist, Vorträge gehalten und Ausstellungen inszeniert, wie zum Beispiel 2016 Inkunabeln und frühe Drucke in der Historischen Bibliothek zum 300jährigen Bibliotheksjubiläum6  und 2017 Das bewegte 16. Jahrhundert und seine Folgen.7

Seit mehreren Jahren veranstaltet Endermann auch eine regelmäßige Reihe von Buchvorstellungen8 für die Rastatter Bürger, zu der sich jedermann anmelden und an einem Donnerstag einfinden kann. Und just als ich in Rastatt war, fand solch ein Abend statt, und ich durfte teilnehmen!

Grand Tour

Es gab mehrere Werke aus dem 16. bis zum 19. Jahrhundert anzusehen und in die Hand zu nehmen – Städte und Metropolen waren angesagt. Mit Heike Endermann als voyagiste unternahmen wir in kleiner Reisegruppe eine virtuelle Grand Tour unter anderem durch Abraham Saurs Theatrum urbium. Wahrhaffte Contrafeytung und Summarische Beschreibung fast aller vornehmen und namhafftigen Stätten, Schlösser und Klöster von 1595, besuchten Athen mit der Akropolis mit Johann Horners Bilder des griechischen Altertums, oder Darstellung der berühmtesten Gegenden und der wichtigsten Kunstwerke des alten Griechenlands  (1823), reisten über Belgrad und Budapest nach Wien (Ausführliche Topographische und Historische Beschreibung der importanten Stadt und Vestung Belgrad, nach 1718; Sonderbare Begebnüsse der königlichen Vestung Ofen, 1686; Vera Et Accurata Delineatio Omnium Templorum et Coenobiorum Quae tam in Caesarea Urbe ac Sede Vienna Austriae, quam in circumjacentibus [circumiacentibus] Suburbijs [Suburbiis] ejus [eius] reperiuntur, ad vivum ibi designata per Salomonem Kleiner, 1725), und dann weiter nach Italien, zunächst nach Venedig mit Matthäus Merians Topographia Italiae, dann weiter mit Jean Claude Richard de Saint Non nach Neapel und Pompeji (Voyage pittoresque de Naples et Sicile,  2 Bände, 1789 / 1791, Auszug) – und endlich nach Rom,  geführt von Johann Georg Gaevius (Thesaurus Antiquitatum Romanarum, 1732) und Ottavio Panciroli (Roma sacra e moderna, 1725).

Lodovico Guicciardini (1521-1589): Zelandia Typus, 1581 (Quelle + Lizenz)

Dann ging’s nach Spanien und Portugal mit David Funck (Hellpolierter Spiegel Der Weltberühmten Königreiche Hispanien und Portugal, Das ist: Ausführliche Vorstellung Aller Provinzien, Länder, Städte, Erz- und Bisthümer, Vestungen und Schlösser, derselben Lager, Fruchtbarkeit, Grösse, Seltenheiten, Regierungs-Form, Glücks- und Unglücks-Fälle betreffend; Samt beygefügter accurater Land-Carte dieses Reichs, und Abrissen derselben berühmtesten Städten, 1690) und endlich über Belgien und die Niederlande (Lodovico Guicciardini: Omnium Belgii sive Inferioris Germaniae regionum descriptio, Arnheim 1616) wieder nach Haus.  – Tolle Reise am Tisch in anderthalb Stunden!

Weblinks

• Archivalia: Aus Handschriften und Inkunabeln der Historischen Lehrerbibliothek des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums Rastatt
• Barockstadt Rastatt: Historische Bibliothek im Ludwig-Wilhelm-Gymnasium
• Wikipedia: Historische Bibliothek der Stadt Rastatt

Bildnachweis

Beitragsbild:  Peter Ernst Rohrer (1687-1762): Piaristenkolleg Rastatt. Zeichnung, um 1736. Stadtarchiv Rastatt K 1766 (Quelle + Lizenz). Alle anderen Abbildungen siehe Beschriftungen.

Diesen Artikel zitieren: Felicitas Noeske, "Die Historische Bibliothek der Stadt Rastatt," in bibliotheca.gym, 15/04/2018, https://histgymbib.hypotheses.org/3142. Anmerkungen
  1. Publikationen der Historischen Bibliothek
  2. Historische Bibliothek der Stadt Rastatt im Ludwig-Wilhelm-Gymnasium. Kultur Stadt Rastatt, o. J. (Faltblatt)
  3. Felix Heinzer, Hans Heid: Aus Handschriften und Inkunabeln der Historischen Lehrerbibliothek des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums. Rastatt 1989 (online)
  4. Wilfried Sühl-Strohmenger: Die Historische Bibliothek der Stadt Rastatt. Ihr Stellenwert unter den deutschen, insbesondere den baden-württembergischen Gymnasialbibliotheken. Rastatt 1991, S. 17–19
  5. Siehe dazu auch bei Wikipedia: Schulprogramm
  6. 300 Jahre Historische Bibliothek Rastatt: Sonderausstellung visualisiert die Babyjahre des Buchdrucks, Rastatt 2016
  7. Es luthert auch in Rastatt: Ausstellung und Vortragsreihe in der Historischen Bibliothek, Juni 2017 bis Januar 2018
  8. Nach der Arbeit in die Bibliothek: Historische Bücher aus der Nähe betrachtet, seit 2015 im Magazin der Historischen Bibliothek