Hírolvasó

Kalocsai e-kutatásról, a Levéltári Szemlében (2020.11.12.)

Kalocsai Főegyházmegyei Levéltár -

A közelmúltban jelent meg Lakatos Andor levéltárvezető Digitalizálás, e-kutatás Kalocsán (2009-2019) című tanulmánya a Levéltári Szemle 70. évfolyamának 2020/1. számában. Az írás a szakmai folyóirat Műhelymunkák c. rovatában, az egyházi levéltárak sikeres online kutatói szolgáltatásait bemutató sorozat első részeként kapott helyet.
A tíz év terveit, eredményeit és szakmai tapasztalatait összegző tanulmány szövegét levéltárunk honlapján, az Olvasósarok Levéltos publikációi között is elérhetővé-letölthetővé tettük.

Hírek: 

Identifizierung einer Inkunabel

Gymnasialbibliotheken und -archive -

Unter dem Titel Unerwartete Entdeckung annonciert die  Dombibliothek Hildesheim einen bislang nicht, weil fehlerhaft verzeichneten Druck:

[…]Bei dem Druck mit der Hildesheimer Signatur EG 402 handelt es sich um ein Gebet an die Heilige Anna, verfasst im Jahr 1494 von Johannes Trithemius und gedruckt von Melchior Lotter in Leipzig – leider ohne Nennung des Druckdatums.[…]

Unterstützt von Oliver Duntze und Falk Eisermann vom Gesamtkatalog der Wiegendrucke, Berlin,  wurden an dem Hildesheimer Druck gegenüber anderen Ausgaben, mit denen dieser Druck bislang als identisch angesehen wurde,  entscheidende Änderungen im Layout festgestellt, die ihm und zwei weiteren erhaltenen Drucken in Wolfenbüttel und Regensburg eine eigene GW-Nummer bescheren werden (M4754550, noch nicht abrufbar). Hilfreich war insbesondere auch die Digitalisierung, die einen präzisen Vergleich der Drucke ermöglichte.

Josephinum Hildesheim, vor 1912 (Quelle)

Basis ist indes der von Konrad Ernst erstellte und in zwei Bänden gedruckte Katalog der Incunabula Hildeshemensia, die 1908 und 1909 als Addita Programmatis Gymnasii Episcopalis Josephinum, als Ergänzung derjährlichen Schulprogramme des Bischöflichen Gymnasiums Josephinum Hildesheim, erschienen waren. Insgesamt 270 Einträge weist der zweibändige Katalog aus.  Professor Dr. Konrad Ernst (1866-1934) war Schüler des Josephinums gewesen und von 1911 bis 1929 der Direktor der Anstalt. Im 19. Jahrhundert bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Gymnasialbibliotheken, die neben aktueller Literatur über einen historischen Altbestand vor 1800 erschienener Drucke und Handschriften verfügten, stets von den Direktoren geleitet und erforscht. Die Schulhomepage weist Ernst als „bedeutenden Inkunabelforscher” aus.

Die Bibliothek  wurde 1942 aus der Schule in die Dombibliothek verbracht. Die Schulhomepage erwähnt auf der Seite zur über 1000jährigen Geschichte der Anstalt im Abschnitt zum 17. Jahrhundert eine „Bibliothek, die noch heute besteht”;  die Dombibliothek erforscht nach nunmehr fast 80 Jahren den über 100 Jahre alten Katalog und verlinkt ihre Seite zum Josephinum in dem aktuellen Erfolgsbericht nicht.

Siehe auch

Liste der ausgelagerten Gymnasialbibliotheken

Fabian Handbuch der historischen Buchbestände, 1.13 ff.

Beitragsbild

Domhof Hildesheim, Foto: Hildesheimer Michel (2013)  (Quelle + Lizenz)

Nyitvatartásunk alakulása a jelenlegi vírushelyzetben a 484/2020 (XI.10.) kormányrendelet fényében

Jezsuita Levéltár és Rendtörténeti Könyvtár -

Kedves kutatóink, látogatóink!

A mától érvénybe lépő rendelet nem érinti a JTMR Levéltár működését: nyilvános magánlevéltár lévén a továbbiakban is nyitva tarthatunk. Ennek megfelelően – ahogy eddig is – a megfelelő óvintézkedések mellett várjuk a kutatókat:

előzetes bejelentkezéssel, egyszerre egy főt, részéről a kezek, részünkről az asztal fertőtlenítése és szellőztetés után, folyamatos maszkviseléssel, a levéltár munkatársától több méteres távolságra ültetve.

Ettől függetlenül mindenkit bíztatunk, hogy a kevésbé sürgős kutatásait halassza 2021-re. Kérjük emellett a leendő látogatóinkat, hogy hőemelkedés vagy láz, köhögés, illetve bármilyen más hasonló egészségügyi panasz esetén ne induljanak útnak.

Digitálisan kutatható állományunk elérhető az E-Archívumban.

Mindenkinek jó egészséget kívánunk: A JTMR Levéltár munkatársai

#Netzwerk goes zoom zur dritten Runde 2020

Gymnasialbibliotheken und -archive -

Von oben nach unten (beginnend oben von links nach rechts ): Aachen, Karlsruhe, Bielefeld, Husum, Jever, Straubing, Hamburg, nochmal Husum und ganz unten Recklinghausen.

Wenn Covid 19 eine Reise verbietet, zum Beispiel zu unserem diesjährigen Treffen des Netzwerks Historische Schulbibliotheken, dann machen wir’s eben mal bei zoom. Am Nachmittag des 7. November 2020 versammelten sich etwas weniger Teilnehmer als angemeldet an ihren Displays. Bis auf Aachen, Jever und Recklinghausen waren  Kameraeinstellung und Beleuchtung  unsererseits durchaus noch optimierbar, das geheimnisvolle Straubinger Harry-Potter-Licht würde ich persönlich indes gern beibehalten sehen mögen.  Das Protokoll wird etwas anders aussehen als sonst und so wie zuvor demnächst hier als Pdf unten angehängt werden. Die Tagesordnung, perfekt moderiert von Recklinghausen,  umkreiste Förderungsmöglichkeiten, Scanneranschaffung und -möglichkeiten, Bestandserhaltung und Restaurierung der alten Bestände.  Wie stets, wenn die knappen finanziellen Ressourcen angesprochen werden – in den genannten Aspekten zentral -,  kam die Rede auf die Öffentlichkeitsarbeit. Dazu konnte Jever respektable Beispiele liefern, zuletzt durch eine brandneue  Publikation, die der Runde auch vorgestellt wurde: Die Bibliothek des Mariengymnasiums in Jever  – ein Kosmos für sich. Über das Buch wird noch zu berichten sein.

Ein solch (in diesem Fall: erstes)  virtuelles Treffen im Briefmarken-Format mit gelegentlichen Programmschluckauf  ist – so der gemeinsame Befund – allemal viel besser als das immerhin durchaus hilfreiche Netzwerken im Mailformat, kann aber ein Treffen im Raum niemals ersetzen – allein, weil sich die Neugier auf einen (physischen) Gang durch eine historische Büchersammlung nicht wirklich befriedigen lässt, genausowenig wie die Neugier auf Menschen. Apropos: Imagefilm war auch ein Thema, die beiden bei uns  vorhandenen wurden gelobt und weitere ermutigt.

Im kommenden Jahr 2021  wird die fürs Jahr 2020 geplante Tagung mit dem ursprünglich vorgesehenen Programm („Digitalisierung“) dann hoffentlich wirklich stattfinden können,  bereits avisiert für die jahreszeitlich gippearme Zeit und mitten in eine  600-Jahrfeier hinein: nein, nicht die einer Stadt, sondern die einer Schule mit historischer Bibliothek .

Oldalak

Feliratkozás Magyarországi Egyházi Levéltárosok Egyesülete hírolvasó csatornájára